Wo Deutsche sich die Hände reichen sollten

Asunción: Wie oft hört man von Gefallen, die sich Deutsche und Europäer untereinander tun, die bei genauer Betrachtung nur einer der beiden Parteien nutzen? Schalten Sie ihren Kopf ein.

Nicht selten wird von Neueinwanderern Vertrauen gefordert, wo besser keines angebracht ist. Als erste Bekanntschaft sind Immobilienmakler, nicht selten getarnt als Nachbarn gerne bereit zu helfen und kümmern sich aufopferungsvoll mit ein paar Anrufen darum die größten Steine aus dem Weg zu räumen.

Auch bei Hausverkäufen, wenn Familien wegen gesundheitlicher Probleme zurückgehen wollen oder müssen, bieten sich nicht selten Personen an, den Verkauf abzuwickeln sowie der Überweisung des Kaufbetrages. Eben in so einem konkreten Fall war es erst kürzlich ein Deutscher, der einen Kauf in Abwesenheit veranlasste, ohne jedoch den ehemaligen Eigentümern ihr Geld zu überweisen. Doch dies war sicherlich berechnet, will heißen kein Versehen. Denn wer krank ist, eh nicht mehr in Paraguay leben wird und auch nicht vorhat dahin zu reisen, wird auch wenig anstellen um das Geld wiederzubekommen.

Aus diesem Grund kann nur erneut wieder dazu geraten werden, alles was man mündlich ausmacht und was überzeugend und einleuchtend klingt vor einem Notar erneut schriftlich festzuhalten. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

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22 Kommentare zu “Wo Deutsche sich die Hände reichen sollten

  1. Nach meinen langjährigen Erfahrungen in Paraguay mit Deutschen, Österreichern und Schweizern muß ich leider feststellen, wenigstens 80 % dieser Zugewanderten pfeifen aus dem letzten Loch, sind Hochstapler, Betrüger, haben in der Heimat etwas verbrochen und sind jederzeit bereit und fähig ihre eigenen Landsleute über den Tisch zu ziehen. Und diejenigen, die am schönsten daher reden, sind die Schlimmsten!

  2. Leider ist es so.
    Das ist kein Einzelfall. Die Gauner wissen doch ganz genau,richtig gemacht sind Geld,Sachen,Tiere fort.Sie sind über alle Berge,selbst wenn nicht.Bis jemand Recht bekommt ist der Hausverkäufer schon verstorben.
    Wer sich den Spaß richtig ansieht, es gibt ja einige deutsch Sprechende Immobilienmakler und viele möchte gern
    Immobilienmakler,man kann nur schmunzeln.
    Es gibt in Paraguay nur wenige Berufsstände wo sich die Leute konzentrieren die nicht auf die Reihe bekommen haben.Je nach Intelligenz werden sie:”Immobilienmakler-Einwanderungshelfer-Zollagent-Drogenkurier-Betrüger-Hochstapler.”

  3. Die 80% sind zu tief gegriffen. Mit 90% kommt das schon besser hin.
    Es ist jedoch immer wieder erstaunlich, dass die “Neuen” auf die Schönschwätzer anspringen. Der gesunde Menschverstand wird anscheinend am Startflughafen zurückgelassen.

  4. Das ist wieder mall ein typisches Beispiel, in welchem DACH-ler vor sich selbst warnen, und meist ist dies dann auch zu Recht. Wenn jemand schreibt, wenigstens 80% der Deutschen, Österreicher und Schweizer in Paraguay pfeifen aus dem letzten Loch, seien Hochstapler, Betrüger, haben in der Heimat etwas verbrochen und seien jederzeit bereit und fähig, ihre eigenen Landsleute über den Tisch zu ziehen. Das klingt genau so wie der alberne und abgeklatsche Spruch von “Sturm udn Wind”. Und erfahrungsgemäß sind es gerade diese Warner, die damit unbewußt vor sich selbst warnen, und in Wirklichkeit sind gerade diese dann auch diejenigen, die, nach dem Endergebnis zu urteilen, am meisten zu warnen war. Es ist doch immer dasselbe: Meldet sich in den einschlägigen Foren irgend ein Interessent, der plant, evtl. nach Paraguay auswandern zu wollen, und hat an die bereits in Paraguay wohnenden Landsleute diese oder jene Frage, dann geht es schon los. Wie die Aasgeier, die nur auf Frischfleisch aus Europa warten, stürzen sie sich auf diesen Anfrager, mit den ‘Bemerkungen “Du hast PN”. Und da beteuert dann jeder einzelne selbst, er sei der einzige ehrliche DACH-ler in Paraguay, man möge scih betr. Einwanderungspapieren, Hauskauf usw.usw.usw. nur allein an ihn wenden, denn alle anderen seien Betrüger, und da wird natürlich dann auch gleich das Sturm- und Wind-Gedicht betont und wiederholt. Ich habe dies schon oft genug erlaubt, und da kommt mir jedesmal das große Kotzen. Ich selbst habe in meinen 33 Jahren in Paraguay schon vielen Leuten geholfen, bei der Beschaffung ihrer Einwanderungsdokumente und auch sonstigen Dingen, ohne auch nur einen Cent dafür zu verlangen, es waren rein Freundschaftsdienste. Ich habe mich aber auch niemals als sogenannter “EWH” (Einwanderungshelfer) berufsmäßig angeboten. Wer diese Dienste allerdings gewerbsmäßig anbietet, der muß dafür schon bezahlt werden, denn von irgend etwas muß ja schließlich ein jeder leben. Wer es allerdings notwendig hat, sich selbst in den schillerndsten Farben darzustellen als der ehrlichste Mensch, den es überhaupt gibt, und vor allen anderen warnt, die ja ohnehin durchweg Betrüger usw.usw. seien, das sind nämlich gerade diejenigen, vor denen am meisten zu warnen ist. Ich selbst kenne sogenannte “EWH´s”, die sauber arbeiten und denen wirklich nichts nachzusagen ist, wenn sie sich auch (vollkommen zu Recht) ihre Dienstleistungen angemessen bezahlen lassen. Von denen hört man keinen Ton, der dazu dienen könnte, eventuelle “Berufskollegen” zu verleumden oder vor ihnen zu warnen. Auch sie machen ihre Werbung, die allerdings mühelos ist und nicht einmal etwas kostet, denn durch die Qualität ihrer Arbeit kommt die unvermeidliche Mund- zu Mund-Werbung von selbst in Gang. In Paraguay nennt man so etwas “Radio so-ó”. Und diese Radiostation sendet über einen EHW sowohl positives oder auch negatives, je nachdem, wie jeder einzelne EWH oder sonstige “netter Helfer” seine Auftraggeber bedient und behandelt. So sihd die ewigen “Warner” ohnehin überflüssig, denn sie schaden sich auf die Dauer nur selbst, und das ist auch richtig so.

  5. Und was nutzt es, solche Abmachungen schriftlich niederzulegen und notariell beglaubigen zu lassen?
    Gar nichts!
    Denn bei betrügerischem Vorsatz hilft das alles nichts.
    Vom Ausland aus Recht zu bekommen ist aussichtslos, denn da füttert der Betrogene nur die Anwälte und wirft dem schlechten Geld noch gutes nach.
    Und das wissen die Betrüger.

  6. Die vorhergehenden Kommentare sind super und treffen die Problematik.
    Wir selbst sind auf DACHler hereingefallen und wissen oft nicht, wie es weitergehen soll.
    Weshalb ich aber diesen Kommentar schreibe ist wegen des Notars. Eigentlich sollte man sie nicht so nennen, denn es erweckt den Eindruck, dass dieser Notar gleichwertig mit einem deutschen Notar ist. Dies ist aber nicht so. So weit wir das bis jetzt mitbekommen haben, betätigen diese ecribanas nur die Unterschriften. Wir wissen von mehreren Leuten, dass sie zusagen, sich wegen des Titels zu bekümmern und tun bzw. taten es nicht. Auch in unserer Nähe kennen wir mind. 6 Fälle, wo diese escribana seit zwei Jahren sagt, der Titel läge in Asuncion. Wir wissen allerdings aus der Webseite des Katasteramtes, dass die Länder nicht vermessen und geteilt sind. Wieso wartet sie da auf den Titel?
    Mit uns war unsere Verkäuferin nicht beim Notar sondern hat das alles sehr sehr kurz auf deutsch niedergelegt. Wir mussten den Kaufvertrag erst gerichtlich anerkennen lassen.
    Wir haben schon sehr viel Leergeld bezahlt und haben eigentlich keine richtige Hilfe. Alles ist nur Geld, Geld, Geld.

    1. Auch wenn nun die Kommentare kommen werden: “ätsch, selber schuld bla bla bla, ich hatte keine Probleme, weil ich so ein heller Typ bin”, nein, das ist nicht so. Man kann Glück haben. Oder auch nur Probleme.
      Das ist richtig, dass ein Notar dafür zuständig ist für die Titulos. Ein Anwalt kann hierzulande “bloß” Gerichtsprozesse initiieren.
      Der Notar MUSS Sie darüber informieren bzw. zuvor abklären, ob mit dem Grundstück alles io. ist. Es MUSS alles “al dia” sein, dh. alles bezahlt, Grundstücksteuer, Gas, Wasser, kein Embargo etc. al dia.
      Sonst macht sich der Escribano seines Berufes nicht würdig, ist ihm aber egal, er wird wegen dem immer noch seine Geschäftchen machen, sein “Lizenziat” wird ihm deswegen nicht aberkannt werden.
      Staatlich anerkannte Landvermesser kann man auch als Privater bestellen, kostet ca. 700.000 Gs., ein Lote von 360 m2 bemessen zu lassen.
      Also bei mir hat die UMSCHREIBUNG, dh. eines bestehenden Titulos auf meinen Namen ca. 1/2 Jahr gedauert. Ich weiß allerdings nicht wie lange es dauert, wenn ein großes Grundstück noch nicht “fraccioniert” (Zonen eingeteilt) ist.
      Wünsche Ihnen viel Glück und dass sich doch noch alles für ok herausstellt. Für mich sind Sie weder blöd noch dumm, sondern es ist einfach Alltag im Lande der Enkel von Indern und netten Spaniögels.

    2. Sorry, aber es gibt hier auch vertrauenswürdige Notare, die sogar etwas deutsch sprechen. Wenn man sich aber einen Windhund aussucht, sollte man nicht auf alle schimpfen, sondern auf sich selbst, nicht besser aufgepasst zu haben.
      Wer hierher kommt und nicht weiß, auf was er sich einläßt, ist selbst dran schuld.
      Übrigens gab es – vielleicht gibt es ja immer noch – auf der SEite der deutschen Botschaft Hinweise auf Notare. DAvon habe ich mir einen ausgesucht vor 17 Jahren – und der hat mich gegen einen Paraguayer unterstützt, obwohl er selbst Paraguayer ist, aber halt einer der seltenen ehrlichen.

      Für mich ist es leider so: Wer herkommt und sich besch…. läßt, wäre lieber in Alemanien oder sonstwo geblieben. Träumer gibt es hier schon genug. Natürlich kann man Pech haben – doch mit gesundem Menschenv erstand und Vorsicht sollte das Pech dann klein gehalten werden können. Wer richtig auf die Schn…. fällt, war zu 99% einfach zu naiv und gutgläubig. Das hätten ihm dann auch in Deutshcland, Polen oder der Schweiz passieren können, weil auf solche Leute überall die Geier warten.

  7. Meine grosse Frage ist diese: wie macht ihr das in Deutschland, Oesterreich oder Schweiz denn? Ist man dort auch so ein krummer Hund oder gibt es dort einfach nicht Gelegenheit zum Betrug? So dass man sofort zum Verbrecher wird wenn man einmal die Gelegenheit dazu hat (z.B. im Ausland). Wie ist das? Dies waere ein sehr gutes Studienobjekt der Soziologie. In Deutschland isser der gediegene biedere Spiessbuerger – einmal im korrupten Ausland isser selbst mit Freuden ein korruptes Schwein!

    1. In DÖCH arbeitet ein Notar sauber, sonst verliert er seinen Job. In DÖCH macht ein Notar keine “Gefälligkeitsdienste” gegen Plata, er verdient schon genug, darüber hinaus nicht mehr, will er nicht im Gefängnis landen und seinen Job los werden. In DÖCH nennt man wie hier auch Urkundenfälschung Urkundenfälschung, nur dass man in DÖCH selten Notare findet, die sowas tun werden, denn falls man dies beweisen kann geht man einfach zur Polizei. Wird von Amteswegen geahndet, man muss also nicht wie hier Anwälte nehmen und Jahre auf einen glücklichen Ausgang beten.
      In DÖCH ist es egal ob dein Papa Plata hat oder nicht, die öffentlichen Schulen sind angesehen – mehr als die Privatschulen (dort zahlst man ja) – “gratis”, aber durch Steuergelder finanziert. Also, ob man einen armen oder reichen Papi hat, Notar wirst in DÖCH nur mit entsprechend erbrachter Leistung und nicht mittels betrügen, lügen und linken.
      In DÖCH ist betrügen, lügen und linken KEIN Leistungsausweis, sondern eher der Karriere hinderlich, hierzulande, so scheint es mir, ist betrügen, lügen und linken eher Pflicht, um es zu was zu bringen (nicht alle, aber immer alliger).

  8. es wird, wie es in der Natur des Menschen liegt, mal wieder heftigst übertrieben. Nach mittlerweile 13 Jahren hier im Land, glauben wir uns auch eine Meinung darüber gebildet zu haben. Es sind keine 80, noch weniger 90 % der Dachler, die hier leben und kriminell wären. Ich denke mal, es sind vielleicht 5 %, mehr nicht. Aber es ist wie bei den Pilzen, Ein giftiger und die ganze Pilzpfanne kann man wegwerfen. Die meisten Menschen die hier leben sind ehrliche Menschen, mit denen man sich gerne trifft und auch ständigen Kontakt hält. Das es den betrügerisch Denkenden hier so einfach gemacht wird, ist allerdings eine Sache, die nur schwer zu verstehen ist. Selbst Menschen die in Deutschland höchst aufmerksam lebten, die sehr umsichtig und vorsichtig mit ihren materiellen Dingen umgingen, vertrauen hier dem Erstbesten Hab und Gut an und verlassen sich dabei auf Gottvertrauen. In einem FREMDEM Land !!!!!!. Gerade hier in Südamerika heisst es doch Augen und Ohren offen zu halten und sich meist nur auf sich selbst zu verlassen !!. Natürlich gibt es Gegebenheiten für die man nichts kann und wo man auch fast keine Chance hat nicht übers Ohr gehauen zu werden. Wenn es bspw. einen falschen Titel gibt, oder mehrere für ein Grundstück oder aber wenn man an eine schlechte Escribania gerät, wie bei Edith geschehen. Wobei auch hier der Käufer den Notar wählen kann und sich im Vorfeld bei MEHREREN andern Menschen eine Meinung holen kann. Dann passt auch sowas meistens. Wir hatten jedenfalls keine Probleme bisher. Wenn man allerdings jammert, das man viel zu viel bezahlt hätte für eine Dienstleistung oder für eine Immobilie, dann sollte man sich möglilchst mal selbst an die Nase greifen. Erstens hat man durchs Internet die Möglichkeit marktübliche Preise ztu vergleichen, zum Zweiten hat der Verkäufer das Recht den optimalen Verkaufspreis zu verlangen, der Käufer hat ja auch das Recht den möglichst günstigsten Preis herauszuhandeln. Freie Marktwirtschaft nennt man sowas. Einfach mal die Fehler bei sich selbst suchen, das wäre die Voraussetzung Lehren aus Fehlern zu ziehen. Aber das können halt nur die wenigsten Menschen. Alle Anderen haben schuld das Sie abgezockt wurden. Der Einwanderungshelfer, Der Bauunternehmer, der Makler, der Nachbar, der Notar, die Dachler…..alle haben sie schuld, nur man selbst nicht. Lernt möglichst schnell die Sprache, verlasst Euch nur auf euch selbst…………..dann sind die Voraussetzungen gegeben, hier in Paraguay ein glückliches Leben zu führen. Wir habens geschafft und freuen uns auf viele weitere schöne Jahre mit unseren Tieren, unseren paraguaischen und europäischen Bekannten und unseren paraguaischen Nachbarn.

      1. Aufgrund der fehlenden Rechtssicherheit und Desorganisation gibt es hier keine Sachlichkeit und damit ist der Beitrag Theorie. Wenn meine Fallgrube fast entdeckt ist, würde ich auch noch so agieren. Schreibt noch ein paar Beifall Kommentare dazu, wirkt überhaupt nicht künstlich.
        Es bleibt dabei, dass Einwanderungshelfer ein erfundener Beruf ist, den bräuchte man nicht. Die Personen bei denen man mietet, kauft, MUSS man kennen und sicher wissen, dass die nicht abzocken wollen. Wenn das nicht ist dann geht es nur mit Glück und ansonsten gar nicht kommen.

  9. Danke Lätsche für deine Zeilen! Auch wir sind schon 12Jahre hier und bekamen von unseren europäischen und paraguayschen Nachbarn viel Hilfe und Unterstützung … und das ohne jemals Kohle zu fordern. Anscheinend wurden die meisten Vorkommentatoren bedauerlicherweise in irgendeiner Weise abgezockt.

  10. Meiner Erfahrung nach sind es wirklich nur ganz Wenige, die auf betrügerische Weise ihre Landsleute abzocken.
    Das Gejammer, sie seien beim Kaufpreis betrogen worden, kann ich nicht nachvollziehen.
    Wie Lätsche schreibt: Keiner wird davon abgehalten, sich VORHER zu informieren.
    Und dann kommt noch hinzu: Gefällt mir das Grundstück und ich finde den Preis angemessen, dann kann es nicht sein, daß ich später, wenn ich erfahre, daß es günstigere gibt, nicht den Verkäufer einen Betrüger nennen.

    Auch das stereotype: die meisten DACHler waren in der Heimat gesuchte Verbrecher, ist doch Blödsinn!
    Niemals würde man so etwas z.B. von Einwanderern in den USA, Kanada, Australien oder Brazil sagen.
    Warum hier?
    Wir haben einige gute Bekannte unter den DACHlern, keiner davon ist oder war kriminell.
    Genaus wenig wie wir Paraguayer alle Verbrecher sind, Müll verbrennen, und faul unterm Mangobaum sitzen und warten, daß Mil herunterfällt.

    1. Ich stimme dir inallen Punkten zu. Zu sagen, dass die Mehrzahl der Einwanderer hier aus DACHl gesuchte Verbrecher sind, ist einfach lächerlich. Ich kenne dutzende Rentner, die einfach mit ihrem relativ wenigen Geld sich hier ein besseres Leben erhoffen. Dass sie dabei auf die Nase fallen, ist ne andere Sache. Aber 80 oder 90% als Verbrecher zu bezeichnen ist schon sehr absurd. Oder geht da jemand von sich und seinen Bekannten aus? (Sarkasmus – keine Anschuldigung oder Vermutung)

  11. Wer hier noch niemals mit landsmännischen oder einheimischen Betrügern konfrontiert worden sein will, der lebt entweder in einer Blase, oder stellt sich absichtlich blind und taub, oder ist selbst in diese Betrügerein teilweise involviert (Vorsicht! Gästevermieter sind meist gleichzeitig Immobilenvermittler und Einwanderungshelfer) oder hat einfach Glück gehabt. Unkenntnis und Unsicherheit der Einwanderer, bei fehlender Landessprache wird rücksichtslos ausgenutzt. Das beste wäre für Einwanderer wenigstens 3 – 5 Jahr hier zu leben um die Fallstricke und falsche Freundlichkeiten zu erkennen. Erst danach weichenstellende Entscheidungen treffen. Doch wer hat schon dazu die Geduld, wenn das Ersparte langsam aber sicher für Mieten usw. drauf geht? Paraguay, ein Land voller Fallen und Fallensteller.

    1. Richtig. Gästevermieter, Einwanderungshelfer und auch noch Immobilienmakler zugleich oder zumindest im Freundeskreis alles was man braucht. Das Hauptproblem, Man braucht eine Bleibe zum Mieten um sich überhaupt vor Ort zu informieren und selbst das geht schon zumeist nicht. Ich kenne mir selbst inklusive nur Leute, die am Ende nach kurzer Zeit schon vor dem Vermieter flohen und manchen passierte das mehrmals. Damit sind nämlich alle anderen Tipps mit umschauen, informieren etc. hier überflüssig und auch die Sprache hilft mir nicht mehr viel wenn schon der Vermieter die Falle stellt. Daher meine 2 Tipps eins weiter drunter hier als Wiederholung:
      1. Kontakte, jemanden kennen bei dem man sicher mieten, kaufen kann ohne Probleme, denn nur so schaffe ich das überhaupt 3 bis 5 Jahre und komme ohne Schaden und vor allem lebendig wieder zurück.
      2. Glück haben
      Wenn 1. nicht der Fall ist und 2. nicht sicher, dann gar nicht kommen. PUNKT. Das sind wirklich die einzig sinnvollen Vorgehensweisen.

  12. Ich wurde hier am Flughafen vom ersten Taxifahrer gefragt ob ich nicht einen Einwanderungshelfer bräuchte. Im Land der einfachsten Einwanderungsbedingungen weltweit braucht es keinen Einwanderungshelfer. Grundsätzlich müsste man das in Paraguay selbst machen können, selbst bei quasi 0 Sprachkenntnissen und so wie bei mir mit guten, dürfte es überhaupt kein Problem sein. Mir scheint das hier ein reines Geschäft, denn so etwas habe ich nie vorher gesehen. Das hat mir alleine schon gezeigt wo ich hier bin. Ich sehe es auch nicht so, dass viele Ausländer hier Geldprobleme haben, wahrscheinlich wirklich nur 5 bis 10 %, aber die haben den Markt erschaffen und dominieren ihn auch und so mancher Einheimischer steigt auf den Zug auf. Daher braucht man also jetzt so etwas wie einen Einwanderungshelfer, auch wenn man die Sprache kann, weil man sonst keine Cedula bekommt oder sehr lange wartet, denn der Beamte hat sich auch darauf eingerichtet, dass sein Amigo kommt oder zumindest jemand, der schiebt. Ist der nicht da, bleibt der Antrag liegen.
    Und so geht es weiter. Man braucht eine Bleibe zum mieten, weil man sich das Land ansehen will. Anstatt sich das Land ansehen und entscheiden zu können, ärgert man sich mit dem Vermieter ab und das Grundstück soll man auch von ihm kaufen. Am Ende kauft man dann irgend etwas um seine Ruhe zu haben und das kann dann wieder so einer sein und weiter geht’s.
    In Paraguay braucht es Kontakte. Man muss hier jemanden kennen, von dem man sicher weiß, er ist nicht an Abzocke interessiert. Ohne dem viel Glück, denn das ist die zweite Variante und hat man beides nicht, dann sollte man keinen Flug buchen. Im Prinzip ist Paraguay sowieso schon viel zu teuer. Gar nicht herkommen also wäre die wirksamste Methode um hier etwas zu ändern.

  13. Neueinwanderer aufgepasst!
    Das sind alles Gauner, die anderen, die DÖCHler und die Paraguays sowieso, die sollen euch nur linken, vertraut nur mir, ich habe euch nichts zu verkaufen.
    Die, die anderen, die arbeiten mit allen Tricks und wollen euch nur abzocken. Hört auf mich, ich bin ein ganz netter, übrigens, ich habe mir nächtelang solche Sorgen um euch gemacht, nächtelang konnte ich nicht schlafen und nächtelang habe ich überlegt wie ich euch helfen kann, dass euch das nicht passiert, dass ihr abgezockt werdet, habe dann zufälliger Weise ein Haus fast zu verschenken gefunden, mit netten, ruhigen und gut erzogenen Nachbarn und allem drum und dran, alles erstklassig nach deutschem Standard vom lokalen Handwerksmeister erbaut. Gebe es ab noch unter dem Preis eines Paragauyer-Hauses und schenke noch einen grati Kugelschreiber dazu. Wir können gleich morgen zu MEINEM Notar fahren, der spricht sehr gut deutsch, die anderen sind alle link und sprechen kein Deutsch. Ich habe nur beste Erfahrungen mit MEINEM Notar gemacht damals.

  14. Mir sagte mein Arbeiter (lateiner) vor einigen Tagen dieses: Wenn er die Gelegenheit haette, wuerde er eine alte deutsche Frau (Einwanderin aus der 1. Welt) um die Hand anhalten. Man wuerde sich verheiraten und dann in Saus und Braus “der Ollen Geld durchbringen”. Seine jetzige Paraguayerfrau wuerde er als “Dienstmaedchen” in ihrem Haushalt engagieren, damit man diese im Auge behielte und der ein saftiges Gehalt zuschanzen. Dann, nach einiger Zeit wuerde er “die Olle deutsche Einwanderin” ein Kraut in den Terere tun, diese vergiften und als Erbe ihres vermeintlichen vielen Geldes das in Europa laege, auftreten. So schnell man die Klauen an “der Ollen Geld” haette, zoege er wieder mit seiner Paraguayerfrau (der vermeintlichen Dienstmagd) zusammen und verprassten “der Ollen Geld”. Wenns alle ist – dann auf ein Neues.
    Ich sagte ihm: “aber du bist ja schon verheiratet oder im Konkubinat”. “Ach was”, meinte der, “das Ganze ist sowieso nur eine Interessengemeinschaft” und ums Geld ginge es allemal sowieso nur.
    Das ist in etwa die Mentalitaet die ein Lateiner betreffs der DOeS’ler hat. Betrug ist vorprogrammiert.

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