“Wo ist das Geld geblieben?“

Asunción: Der Bürgermeister von Asunción, Óscar „Nenecho“ Rodríguez, kritisierte scharf den Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez und fragte ihn, wo das Geld geblieben sei, das für den Kauf von Waren im Rahmen des Gesundheitsnotstands bereitgestellt werden sollte.

Die Bürger setzen ihre Demonstrationen aufgrund des Medikamentenmangels, der politischen und wirtschaftlichen Krise sowie der kritischen Situation des Gesundheitssystems fort. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie wurden Geldmittel bereitgestellt, darunter ein Darlehen in Höhe von 1,6 Mrd. USD, von denen 500 Mio. USD für die öffentliche Gesundheit bestimmt waren.

In diesem Zusammenhang fragte der Bürgermeister von Asunción, Óscar Nenecho Rodríguez, den Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez, nach dem Geld, das für den Kauf von Vorräten im Rahmen der Pandemie bereitgestellt werden sollte.

„Paraguay ist schlecht! Niemand wagt es zu sagen! Ich sage es. Wo ist das Geld?“, schrieb er auf seinem Twitter-Account.

Rodríguez hat die Unterstützung der Honor Colorado-Bewegung für die nächsten Kommunalwahlen. Der derzeitige Bürgermeister muss sich Daniel Centurión stellen, der von der Regierungspartei unterstützt wird und Martín Arévalo.

Die Kritik des Bürgermeisters von Asunción steht im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems aufgrund eines Mangels an Medikamenten für schwerkranke Patienten, voll besetzten Intensivbetten und dem langsamen Eintreffen von Impfstoffen gegen Covid-19.

Die hohen Zahlen der Infizierten lösten die Meldung eines Gesundheitsalarms aus und das Krankenhauspersonal fordert die Öffentlichkeit eindringlich auf, vorbeugende Maßnahmen wie die Verwendung von Masken, ständiges Händewaschen und soziale Distanzierung nicht einzustellen.

Die ganze Situation belebte erneut die Absicht der Oppositionsparteien, den Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez und den Vizepräsidenten Hugo Velázquez abzusetzen.

Wochenblatt / Ultima Hora / Twitter

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3 Kommentare zu ““Wo ist das Geld geblieben?“

  1. Was passiert, wenn tatsaechlich viel Impfstoff in Paraguay eintrifft und gespritzt statt entsorgt wird? Bei nur 0,1 Prozent sofort eintretenden impfschaeden brechen Krankheits System und beerdigungsgewerbe völlig zusammen, duerfen aber nicht darüber berichten? Sollte man Impfstoff aus Europa oder USA erhalten ist die impfschadens rate um ein vielfaches höher? 3

  2. Wir haben eindeutig auch eine gehirnkrise. Wenn man jeden der angeblich positiv ist, festgestellt mit einem nicht geeigneten test, als infiziert zählt, kracht es zwangsläufig und es gibt dann auch keinen weg aus der krise weil es immer kranke gesunde gibt. Soviel zu experten, journalisten, reportern und wissenschaftlern im 21. Jahrhundert.

  3. Ja, das Personal des Gesundheitswesens……………………………………
    Seit Beginn der „Pandemie“ dürfen sich ja die Angehörigen der Patienten nicht mehr Tag und Nacht im Krankenzimmer aufhalten um die Arbeit zu machen, für die die Enfermeras und die Medicos bezahlt werden.
    Die saßen früher die ganze Zeit über im Aufenthaltsraum des Personals und machten sich einen schönen Lenz, während die Angehörigen die Patienten waschen, füttern, ihnen auf die Toilette helfen, bzw. Bettpfanne unterschieben oder Windeln wechseln „durften“.
    Auf der Rechnung, die ihnen am Ende präsentiert wurde, waren alle diese Arbeiten aufgeführt und mussten noch bezahlt werden.
    So ist es durchaus verständlich, daß das arme Personal jetzt total überlastet ist, nachdem sie die Arbeiten, für die sie eigentlich bezahlt werden, das erste Mal in ihrem Leben wirklich auch selber machen müssen.

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