Wo Paraguay am schönsten ist…Teil 5

Wenn auch nicht fern vom Rio Paraná, glänzt San Cosme y Damian mit seinem ganz eigenem Charme. Ähnlich wie Villarrica, wurde die Ortschaft zuerst in Brasilien gegründet und zog mehrmals um, bis sie dahin kam, wo sie heute noch zu finden ist.

Beeindruckend allein schon ist der Weg dahin, wegen dem guten Asphalt und dem mit einer Brücke überbauten Kanal Aguapey, der von da aus bis zum Wasserkraftwerk Yacyretá fließt. Parallel dazu verläuft auch eine Verbindungsstraße, deren Benutzung jedoch nur den Angestellten erlaubt ist.

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Sobald man in die 7000 Seelengemeinde erreicht, sind die Jesuitenreduktionen – ein Weltkulturerbe – gut ausgeschildert. Diese wurden 1632 gegründet und 1760 am heutigen Ort errichtet. Neben einer Kirche, die 1990 dank finanzieller Hilfe aus Deutschland wieder aufgebaut wurde, ist auch ein Kollegium und ein Planetarium, errichtet von Pater Buenaventura Suárez, begehbar. Insgesamt vier Prediger aus Deutschland verübten Gottes Werk in den Reduktionen.

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Das ganze Gelände wird bestens in Schuss gehalten und lädt zum Verweilen ein.

Bitte anklicken um in voller Größe zu sehen.

Neben vielen kleinen Pensionen gibt es auch zwei Restaurants im Ort.

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Wer nach so viel Geschichte auch etwas Lust auf Abenteuer hat, kann mit einem Boot auf die Dünen von San Cosme y Damian übersetzen. Jedoch sollte ein Besuch der immensen Sandhügel im Fluss nur mit guter Ausstattung durchgeführt werden. Ein Kompass ist dabei durchaus hilfreich.

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Mehr Fotos finden sie hier.

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1 Kommentar zu “Wo Paraguay am schönsten ist…Teil 5

  1. Erst wollten wir die Ruinen auf unserer Reise auslassen, weil der Ort etwas abgelegen von der Ruta liegt. Nachdem wir die Ruinen und das Planetarium besichtigt hatten, waren wir froh das wir sie doch besichtigt haben. Absolut sehenswert! Hier der Link zu unserem Video https://youtu.be/Jva_rmkjspY

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