Wohl dem, der zwischen den Zeilen lesen kann

Jerusalem: Horacio Cartes wurde als Ehrengast und Redner nach Israel eingeladen und versuchte da zu erklären, welche Beweggründe Mario Abdo für seine Botschaftsrückverlegung gehabt haben muss.

“Die Aufhebung der Verlegung der paraguayischen Botschaft nach Jerusalem war mehr eine Reaktion gegen meine Person als gegen Israel“, sagte Ex-Präsident Cartes über seinen Nachfolger Mario Abdo Benítez bei der AUTM ASIA International Technology Transfer Conference 2019.

Cartes sagte zum Pressediensts Efe, “dass es ihm so scheint, als würde er (Abdo) es langsam bereuen, Grund weswegen er nun langsam versucht seinen Fehler zu rektifizieren“.

Obwohl Abdo ankündigte ein Wirtschaftsbüro in Jerusalem eröffnen zu wollen, was als Vorstufe einer Botschaft angesehen werden kann, wurde dies noch nicht umgesetzt. Angeblich, so will Cartes erfahren haben, fehle jedoch dafür das Geld. Cartes versicherte hingegen, dass es unmöglich sei, dass die Beziehung beider Länder nicht gut wäre und zeigte sich zuversichtlich, dass die Botschaft schon bald wieder in Jerusalem eröffnet wird.

Wochenblatt / Hoy / AUTM ASIA

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5 Kommentare zu “Wohl dem, der zwischen den Zeilen lesen kann

  1. Daran wird wieder einmal mehr deutlich, wer in Paraguay das große Sagen hat. Dagegen erscheint Mario Abdo wie ein Auslaufmodell oder ein Hampelmann. Es wäre doch ehrenhafter, wenn Mario Abdo den Bettel einfach hinwirft oder sich endlich mal stellt. Aber so?

  2. Israel ist ein Partner der Menschenrechte mit Füßen tritt und nur weil der Ami seine schmutzigen Hände da drüber hält sollte man es nicht vergessen. Zu Cartes : Zeig mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist!

  3. Die Menschnrechte sind gleichzusetzen mit wer auf die eine Wange geschlagen wird, halte die andere auch noch hin. Wer tut das und wer kann das überhaupt tun? Hauptsache immer offiziell diese Utopien erwähnen. Genau so wichtig ist eine paraguayische Botschaft in Israel. Wenn überhaupt müsste man ja schauen wo die meisten Paraguayer leben, die eine Botschaft überhaupt benötigen würden. Das ist aber sicher nicht der Grund, weil die Botschaft wahrscheinlich mehr Mitarbeiter hat als Paraguayer in Israel leben. Sojabauern und Viehzüchter und sonstie Negocianten eventuell, die dort einen Vertrauensmann brauchen? Die Kosten natürlich für den Steuerzahler. Das riecht nach Moderne…

  4. @Asg.980 sind es nicht gerade die Deutschen mit „Aktion Sühnezeichen Friedensdienst“ Städtepartnerschaften und Politiker wie ROMAN HERZOG, GERHART SCHRÖDER, HORST KÖHLER, ANGELA MERKEL um nur einige zu nennen, die innige Verbundenheit mit dem Jüdischen Volk ständig bekräftigen? Merkel hat eine Rede in der Knesset auf DEUTSCH gehalten. Wie dann mit dem Finger auf Cartes zeigen? „Politik ist die Kunst des Möglichen“ das hat schon Otto von Bismark gesagt. Oder sehen sie einen Schaden für Paraguay, wenn Sie miteinander reden?

    1. Viele sind nicht für dieses Verhalten. Aber wer offen dagegen protestieren würde, wird zum Antisemiten und Rechtsradikalen abgestempelt. So werden die Deutschen noch in 1000 Jahren an den Früchten des 1000 jährigen Reichs zu knabbern haben.
      Die Liebe zum Judentum ist seit dessen Ende verordnet.
      Paraguay hat eine Botschaft in Israel, an dem Ort wo die Mehrheit der Botschaften der Völkergemeinschaft angesiedelt ist. Welche Sühne schuldet Paraguay um in diesem speziellen Fall aus der Reihe der Völkergemeinschaft auszuscheren?
      Die Interessen des HC liegen an der Förderung seiner persönlichen wirtschaftlichen Beziehungen.

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