Wutausbruch mit schweren Folgen

Weil eine IPS Angestellte ihre Arbeitsjahre nicht angerechnet bekommen sollte und eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses voraussichtlich war, schoss sie auf den Personalchef.

Teresa Maidana (52) arbeitete über 20 Jahre im Fürsorgeinstitut IPS. Im Gegensatz zu vielen Angestellten die ohne Arbeiten da ihr Geld verdienen, wollte sie nicht hinnehmen, dass sie gehen muss. Einsparungsmaßnahmen oder ein Befehl von oben kann man mutmaßen.

Ganze vier Nächte brachte sie kein Auge zu und überlegte, wie sie sich an Cesar Pimienta, den Personalchef des IPS, rächen bzw. wie sie ihn erschrecken könnte. Mit drei Schusswaffen im Gepäck suchte sie Pimienta auf und schoss drei Mal auf ihn, bevor sie eine Flucht wagte.

Zwei Schüsse gingen in den Kopf und einer in den Oberkörper. Trotz dieser Verletzungen ist Pimienta im Krankenhaus ansprechbar.

Nachdem Wachpersonal Teresa Maidana an der Flucht hindern konnte, übernahm die Polizei und die Staatsanwaltschaft den Fall.

Die Verhaftete erklärte in diesem Moment, dass sie schon alles verloren hätte und dies jetzt auch nicht mehr schlimmer machen kann. Ich habe kein Geld mehr und weiß nicht wie meine Zukunft hätte aussehen können ohne den Job, so Maidana weiter.

Die Ausweglosigkeit zeichnete sich schon im vergangenen Juni ab, als ihr kein Gehalt mehr gezahlt wurde. Ab diesem Zeitpunkt versuchte sie mit all ihren Unterlagen zu beweisen, dass sie seit 20 Jahren für die IPS arbeitet. Diese Dokumente wurden jedoch nicht anerkannt.

Quelle: Abc Color

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1 Kommentar zu “Wutausbruch mit schweren Folgen

  1. dieser „schweinestall“ IPS sollte endlich mal ausgemistet werden. ich bin zwar kein freund von privatisierungen aber bei den staatsbetrieben hier in paraguay bleibt wohl nichts anderes übrig damit das alles einmal vernünftig funktioniert. das betrifft insbesondere auch ande und essap……..

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