Ypacarai See soll ausgebaggert werden

San Bernardino: Eine Gruppe von Anwohnern und Geschäftsleuten, mit Unterstützung des Bürgermeisters aus San Bernardino, Luis Aguilar (PLRA), will den Ypacarai See ausbaggern lassen, damit die Kontamination des Gewässers endgültig beseitigt wird.

Die Gruppe bat den Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez, um eine Anhörung, damit der Vorschlag für das Ausbaggern Realität wird. Die Idee ist, einem in den Niederlanden umgesetzten Erfolgsmodell zu folgen.

Das Projekt werde durch eine öffentlich-private Partnerschaft und Spenden internationaler Organisationen finanziert, sagte Bürgermeister Luis Aguilar (PLRA). Er fügte an, dass er dem Präsidenten während seines Besuchs in der Stadt den Vorschlag bei der Einweihung der mobilen Wasseraufbereitungsanlage der Gesellschaft für sanitäre Dienstleistungen von Paraguay (Essap) vorgelegt habe. Der Präsident sei sehr interessiert gewesen und habe darum gebeten, sich mit der Gruppe zu treffen, obwohl es noch keinen Termin für die Anhörung gibt. Laut Aguilar bestehe das Ziel darin, die Prozesse so zu formalisieren, dass das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) die für die Durchführung der Arbeiten erforderlichen Umweltgenehmigungen erteilt.

Er erklärte, dass der Vorsitzende von der Behörde Mades, Ariel Oviedo, sie gebeten habe, eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, um die Durchführbarkeit des Projekts zu überprüfen. Die Studie sei im Gange und werde von einer Gruppe lokaler Geschäftsleute in der Region finanziert. Aguilar fügte hinzu, dass er sogar die Unterstützung von Kongressabgeordneten habe.

Die Techniker von Mades hatten darauf hingewiesen, dass die Absaugung von Sedimenten eine rentabelste Alternative ist, da sie weniger invasiv ist und geringere Auswirkungen auf das Ökosystem des Sees habe. Auch würden keine schweren Maschinen zum Einsatz kommen. Dieser Vorschlag wird jedoch von einigen Bewohnern abgelehnt, da er das Problem der Kontamination des Sees nicht beseitige.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Ypacarai See soll ausgebaggert werden

  1. Na wo diese Spenden wohl landen werden. Sicher nicht für das Ausbaggern sondern bei irgend einem korrupten ar.. in der Tasche. Man kann diesen scheiß schon nicht mehr hören wie oft sie da schon was machen wollten und was ist daraus geworden ???

  2. Prima, und wohin mit der kontaminierten Erde, am besten vor den Präsidentenpalast?
    Da richtet er keinen Schaden an?
    „Dieser Vorschlag wird jedoch von einigen Bewohnern abgelehnt, da er das Problem der Kontamination des Sees nicht beseitige.“
    Die Anwohner des Sees sind hier doch das Problem?

  3. Wohin mit den leuchtenden Sedimenten?Ab in die Kunstdüngerproduktion oder doch lieber als Bauschutt und Sand für die Zementmischungen der Sozialwohnungen?Wie wird das abtransoprtiert?In Holzschubkarren? Alles auskratzen hilft nichts wenn der Dreck immer wieder nachfliesst. Asuncion ist die älteste Stadt in Lateinamerika. Kein Politiker nimmt freiwillig die Bürde auf sich die schon sehr alte Dame Asunción mit Kanalisation ausstatten zu wollen. Als die Wasserleitungen verlegt wurden haben fast alle Haushalte ihren üblichen eigenen Brunnen als Sickergrube umgebastelt.Deswegen ist auch das Grundwasser des Aquiferos Patino so verseucht.Freude wer sich das als Agenda aufläd.Da kratzt man doch lieber an der Spitze des Eisberges.

  4. Jedes Jahr der selbe Theaterdonner.
    Wohin mit den ausgebaggerten Sedimenten?
    Ist doch ganz einfach, die werden in den nächsten Fluss gekippt.

  5. „…mit Unterstützung des Bürgermeisters aus San Bernardino, Luis Aguilar (PLRA), …“ das ist doch wohl ein Witz. Unsere Zufahrtstraße ist auf 400 Meter so schlecht, daß sie nur mit geländegängigen Fahrzeugen oder große LKW befahren werden kann. Rettungsfahrzeuge haben keine Chance im Notfall Hilfe zu leisten. Die überladenen Lkw´s aus den „privaten“ Steinbrüche, aus denen sich auch die Stadt San Bernardino fleißig bedient, haben nicht zur zur Verbesserung der Wegstrecke beigetragen. Seit dem Lkw-Unfall mit tödlichem Ausgang vor einiger Zeit,sind diese Touren vorerst wohl gestoppt. Es muß immer zuerst etwas passieren. Dennoch lädt diese Wegstrecke skrupellose Geschäftemacher ein, die meinen hier ihren Müll und Schlachtabfälle zu entsorgen. Ein Vorsprechen um Besserung der Situation bei dem „unterstützenden Bürgermeister von San Bernardino“ landet man höchstens in den unteren Büro´s, bekommt eine Führung durch einige Abteilungen, Besserung wird gelobt, alle sind sehr bestürzt, überaus freundlich und tun wirklich hilfsbereit. Das war es. Hinter vorgehaltener Hand hört man, mit ein paar Millionen könnte doch etwas beschleunigen…

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