Zähe Verhandlungen bei dem Metrobus Projekt

Asunción: Immer noch existieren Sektoren, die sich bei dem Metrobus Projekt widersetzen. Nun ergriff der Kongressabgeordnete Carlos Nuñez die Initiative und bildete einen runden Tisch mit mehreren Beteiligten.

Bei der Diskussion waren Vertreter vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC), der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und dem Verband der informellen Händler vom Markt in San Lorenzo anwesend.

Diese “schwarzen“ Anbieter von Waren sollen nämlich von der Straßenecke Julia Miranda Cueto vertrieben werden und leisten erheblichen Widerstand. Jedoch soll hier die Route von dem Metrobus vorbeiführen.

Nuñez betonte, dass ein Konsens erzielt werden müsse, sodass auch die Bürger von San Lorenzo davon profitieren. „Es gibt Institutionen, die bei der Durchsetzung von Projekten nach Alternativen suchen. Jedoch müssen wir uns nach vorne und nicht zurück bewegen“, erklärte der Politiker.

Er fügte weiter, dass der Entwurf von dem Metrobus der sozialen Verantwortung entspreche, deshalb würden Alternativen gesucht um die Beschäftigungsmöglichkeit der informellen Händler sicherzustellen.

Nuñez betonte jedoch, nicht mit aller Kraft Wände einzubrechen sondern in Verhandlungen Konsense erreichen zu wollen. „Wir wollen regularisieren und präsentieren Ausweichmöglichkeiten. Somit sind die Bedingungen bei dem Metrobus Projekt erfüllt“, sagte der Abgeordnete.

Hugo Gayoso, Präsident von dem Verband der informellen Händler dankte für die parlamentarische Unterstützung. Alle Betroffenen sollen auf alternative Orte ausweichen, die aber erst in den kommenden Tagen genau definiert werden. Wenn jedoch eine Räumung erfolgt ohne Zugeständnisse werden die Händler dagegen massiv vorgehen.

Quelle: ADN Paraguayo

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