Große Grundstücke im Chaco ziehen Campesinos an

Montelindo: Estancias mit großen Flächen ziehen anscheinend Campesinos magisch an. Sie sind sogar bestens organisiert. Im Departement Presidente Hayes wurde es am vergangenen Wochenende brenzlig.

Etwa einhundert landlose Bauern, die in der Nationalen Organisation der Campesinos (MCNOC) Mitglieder sind, versuchten am vergangenen Sonntag in die Estancia Navidad einzudringen. Sie befindet sich auf Höhe von Kilometer 192 an der Transchaco Route.

Das Grundstück gehört dem Unternehmen Aceros del Paraguay (Acepar).

José Vinader, Administrator von Acepar, zeigte das willkürliche Eindringen der Campesinos bei der Staatsanwaltschaft an. Schon vor Jahren hatte die Gewerkschaft von den Bauern die Finca 916 vom Nationalen Ministerium für Verteidigung besetzt und dabei Erfolge erzielt.

Laut Vinader hätten sich die Campesinos bei Kilometer 160 versammelt. Nur die Anführer seien auf das Privatgrundstück zugegeangen, das nicht dem Staat gehöre, wie die Bauern vermutet hätten.

Die Estancia Navidad dient als Waldreservat. Das wurde vertraglich mit dem binationalen Wasserkraftwerk Itaipú festgehalten und unterschrieben.

Kommissar Eugenio Fretes erklärte, dass eine mögliche Invasion kurz bevor gestanden habe. Jedoch durch das Auftreten der Uniformierten und privater Sicherheitskräfte auf der Estancia ließen die Campesinos von dem geplanten Vorhaben ab.

Für das Geschehen soll vermutlich die Frente Guasu verantwortlich sein, angeführt von den Senatoren Hugo Richter, Fernando Lugo sowie den Politikern Ramón Duarte und Basilio Nuñez.

2012 übergab das Verteidigungsministerium den Bewohnern in San Ramón 192 Grundstücke von der Finca 916 unter der Bedingung, dass die Flora und Fauna in der Zone respektiert werde.

Quelle: ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “Große Grundstücke im Chaco ziehen Campesinos an

  1. Ja nicht nur in Chaco caacupe RichtunbTobati auch ich verstehe nur nicht das da keiner dagegen macht .wenn mann dann hoert wer dahinter steckt lauter verbrecher und die leute wehlen solche verbrecher

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.