Zufriedene Zuckerrohrbauern

Kolonie Independencia: Die örtlichen Landwirte haben die Zuckerrohrernte wieder aufgenommen. Die letzten Regenfälle hatten zu einer Zwangspause geführt. Es gibt fast nur zufriedene Gesichter, denn der Produktpreis hat sich erheblich verbessert.

Zwischen 170.000 und 190.000 Guaranies werden pro Tonne bezahlt. Das Zuckerrohr findet man in Independencia an vielen Stellen vor, es ist das landwirtschaftliche Hauptanbauprodukt.

Ingenieur Alfredo Espinola, Präsident von der Assoziation Ybytyruzú aus dem Sektor, stellte fest, dass es keine spezifischen Angaben gäbe, auf wie viel Hektar Zuckerrohr angebaut werde. Die Flächen würden aber von Jahr zu Jahr immer mehr. Dies sei auf bessere Preise zurückzuführen. Azucarera Paraguaya SA (ASPA) zahlt 170.000 Guaranies pro Tonne Zuckerrohr plus drei Liter Dieselkraftstoff. Wer in die staatliche Fabrik von Petropar in Mauricio J. Troche liefert, erhält 180.000 Gs. pro Tonne.

Espinola erklärte, die Bauern in dem Sektor seien mit den Preisen sehr glücklich, “weil es ihnen hilft weiter zu wachsen. Alle sind sehr gut ausgebildet und versuchen mehr Leistung zu bringen. Zudem wissen wir, wie wichtig uns die Umwelt ist. Daher arbeitet keiner mehr mit Chemikalien“.

Alle Beteiligten in der Branche hoffen auf eine Stabilität der Preise in den nächsten fünf Jahren. „Wir denken, dass das Wetter mitspielt. Es gab Probleme aber jetzt läuft es rund. Vor Jahren war der Diesel teuer und der Gewinn spärlich, das hat sich zum Glück gewandelt“, sagte Espinola.

70% der Flächen werden maschinell geerntet, der Rest per Hand. Zufrieden sind ebenfalls die LKW Fahrer, denn sie können das Zuckerohr rund um die Uhr in die Fabriken transportieren. Die Ernte geht normalerweise bis Dezember.

Quelle: ABC Color

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