Veredelungs-Industrie wächst

Ciudad del Este (CDE) ist der Hauptstandort für Betriebe, die aufgrund des Gesetzes für Maquila, welches Unternehmen, die Produkte importieren, aufwerten und wieder ausführen von Steuern befreit, Paraguay als Produktionsstandort bevorzugen.

Die Branche wächst dieses Jahr um ca 20%, wurden in 2014 noch 243 Millionen USD in dem Bereich umgesetzt, peilt das Handelsministerium im laufenden Jahr 300 Millionen USD an, bis Ende August wurden 191 Millionen USD erreicht. Auf der diese Woche in Asunción stattfindenden Expo Maquila kündigte Gusatvo Leite, der Handelsminister, den Aufbau von Produktionen durch die japanischen Betriebe FuKoku und Sojitzu in Ciudad del Este an, beide stellen Zubehör für den Automobilsektor, wie die bereits ansässige Firma Fujikura, her.

Bereits Ende des Jahres wollen die beiden Firmen in CDE tätig werden, über die Größenordnung der Investition wurde noch nichts bekannt. „Das Wichtigste dabei ist, ein Paraguayer ohne Arbeit und ohne Ausbildung findet so würdige Arbeit, das haben die Maquila-Firmen in unserem Land erreicht. Die Sektoren mit der größten Aufmerksamkeit sind Autozulieferer, Konfektion, Plastik sowie Manufakturen im Bereich der Spielzeugherstellung undDienstleistungen. Demnächst kommen neue Bereiche wie die leichte Metallverarbeitung hinzu“, sagte Leite.

Leite stellte die Leistung der aktuellen Regierung heraus, durch die sich in diesem Jahr 16 neue Firmen im Maquila-Sektor niedergelassen haben. Seit der Amtsübernahme im August 2013 seien zu den bestehenden 46 Betriebe weitere 48 hinzugekommen, davon 21 in CDE. Auch der brasilianische Minister für Industrie und Handel ist diese Woche in Asunción und Leite wiederholte sein Angebot an Brasilien, die Importe aus Asien durch Produktion in Paraguay zu ersetzen.

Die Präsidenten der Kammer der Veredeler, Carina Daher, nutzte die Gelegenheit um für eine erhöhte Agilität beim Zoll zu werben. Die Einrichtung einer dedizierten Zollstelle mit spezialisiertem Personal sei ihrer Meinung der beste Weg, da eine zügige Behandlung bei sowohl der Einfuhr als auch beim Export wichtig für die Firmen sei. Sie unterstrich die 10.300 Arbeitsplätze, die durch Maquila geschaffen wurden sowie weitere 49.000 Stellen, die indirekt davon abhängen.

Quelle: Última Hora

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