Zumindest ein Anfang

Asunción: Bis zum Ende der Amtszeit von Alberto Fernandez wird es zu keinen weiteren Konfiszierungen von paraguayischen Schiffen oder Lastkähnen kommen, die auf dem Rio Paraguay oder Paraná unterwegs sind, so das Ergebnis eines letzten bilateralen Treffens.

Auf einer Sondersitzung des Bilateralen Ausschusses der Wasserstraße Paraguay-Paraná (CIH) wurde beschlossen, dass das Nachbarland von Embargos und Beschlagnahmungen von Schiffen der Unterzeichnerstaaten absehen wird, solange die technische Analyse der Wasserstraße Paraguay-Paraná andauert.

Argentinien hat sich bereit erklärt, für einen Zeitraum von 60 Tagen keine Schiffe aus anderen Ländern, die die Wasserstraße befahren, festzuhalten oder zu beschlagnahmen.

Auf der Sitzung des Zwischenstaatlichen Ausschusses für die Wasserstraße (CIH) bekräftigte Paraguay zusammen mit Bolivien, Brasilien und Uruguay seine gemeinsame Position, die von Argentinien willkürlich erhobene Maut abzulehnen.

Sie erklärten, dass die Maut in den analysierten technischen Dokumenten diskriminierende Elemente enthalte und dazu diene, die Schifffahrt selbst zu besteuern, so das paraguayische Außenministerium.

Außerdem seien die von Argentinien vorgelegten Informationen unzureichend und ermöglichten es nicht, die tatsächlich für die Schifffahrt erbrachten Dienstleistungen zu überprüfen.

Die Maßnahme wird so lange aufrechterhalten, wie die Verhandlungen und die technische Analyse der Maut auf der Wasserstraße Paraguay-Paraná andauern.

Wochenblatt / Hoy

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