Zurück zur Diktatur: Pressefreiheit in Gefahr

Asunción: Es gibt einen offiziellen Plan, die Pressefreiheit in Paraguay zu regulieren. Die Bischöfe von Carapeguá und dem Chaco rufen nun die Bevölkerung zum Widerstand auf.

Erzbischof Celestino Ocampo Gaona, von der Diözese Carapeguá, sagte, dass das Vorhaben ein Rückschlag für die Demokratie bedeute. Der Vorschlag soll den Inhalt der Medien auf eine “überschüssigen“ freie Meinungsäußerung regulieren, bei der Suche nach dem Zugang zu Informationen.

Er forderte die Bürger auf, das Recht auf Information zu verteidigen.

Er fügte hinzu, dass einige Politiker sicher verärgert seien mit bestimmten Sektoren der Presse durch die über ihnen ausgeübten Kontrolle und weil sie oft nicht das tun könnten, was sie wollen.

Gabriel Escobar (Beitragsbild), Bischof vom Chaco, sagte, dass der Versuch, die Pressefreiheit zu regulieren, negative Auswirkungen haben werde. Nach dem Sturz der Diktatur (Jahr 1989) sei eines der wertvollsten Mittel die Pressefreiheit gewesen, die die freie Meinungsäußerung und Kommunikation der Menschen gewährleiste. „Wir dürfen nicht zurückweichen, wenn Informationen manipuliert werden sollen“, sagte er.

Viele der erreichten sozialen Errungenschaften sind dank der journalistischen Untersuchungen einiger Medien möglich. Dies hilft dem Bürger zu erwachen und sich unserer Verantwortung beim Aufbau einer gerechteren Gesellschaft bewusst zu werden, sagten die Ordensleute in einer gemeinsamen Erklärung.

Escobar erinnerte daran, dass in diktatorischen Ländern eine der ersten Aktionen darin bestünde, die freie Meinungsäußerung anzugreifen. Die Pressefreiheit sei eine der grundlegenden Waffen in einer Gesellschaft, die die Demokratie erobern wolle, fügte er an.

Wochenblatt / ABC Color

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9 Kommentare zu “Zurück zur Diktatur: Pressefreiheit in Gefahr

  1. Siegfried Frauenschläger

    Antworten

    Auch in Österreich werden Ideologische Terroristen überwacht und nötigenfalls verhaftet und abgeurteilt. So steht es im Gesetz. Warum nicht auch hier. Ja, auch Südamerikaner machen auf Staatskosten Weiterbildungsferien in um Paragauy.

  2. Die Beschränkung der Pressefreiheit geht schneller als man denkt.Da muss man Aufpassen!Vorgemacht hat es der deutsche Ex. Justizminister;heutige Außenminister Heiko Mass mit seinen Netz DG Gesetz, ein Flickwerk übelster Sorte und der Deutsche Pressrat.Es gibt nur das zu lesen,zu hören was die auch nur lesen und hören sollen. SED und Neue Deutschland lässt Grüßen!
    Mediengruppen zeigen als selbstständige Inquisitoren Kommentare an oder Entfernen sie vorsorglich auf verdacht. Gerichte sind doch und Inkompetent/Überflüssig!
    Beiträge werden nicht gesendet oder gedruckt,Journalisten werden an die Kette gelegt.
    Es treibt seltsame Blüten!
    Selbst Facebook streicht auf Teufel komm raus.Je nach dem wie Helle der Mitarbeiter ist ist es Richtig oder Falsch.Die Sozialen Netzwerke überbieten sich förmlich um die drakonischen Strafen zu verhindern als große Inquisitoren.
    Man soll es nicht Glauben, die Inquisition hat sogar kurzzeitig die Unabhängigkeitserklärung der USA als Hassrede entfernt.Hassrede, ja kann stimmen aber nur für die Engländer,nicht aber für die US-Amerikaner.
    Nach der großen Schellte war Sie wieder da.

  3. Wenn Pädophile Wie Tausend fach in der K -Kirche etwas von Pressefreiheit und Demokratie faseln aber selber die Aufklärung ihrer Verbrechen verschleiern und behindern ,wird mir ganz schlecht.Selber versuchend die K-Kirche die Presse in diesen Fällen massiv zu behindern und Ein zu schüchtern. Es gibt Presse und Journalismus beides ist nicht immer miteinander Vereinbar ,wenn es um Klatsch Presse geht mit vielen Erfundenen Berichten die teilweise erheblichen Schaden anrichten können bin ich schon für eine Einschränkung dieses Sensation Schmuddel Journalismus!! Wenn es aber um einen Überparteilichen und fairen Journalismus geht der um Aufklärung und seriöser Information bemüht ist darf auf keinen Fall eine Einschränkung Gesetzlich verordnet werden.

    1. Ja, aber bis jetzt funktioniert das ja noch einigermassen. Will heissen, den Gaunern (Politikern und sonstigen Mächtigen) guckt immer wer auf die Finger.

  4. Zuerst wird die Pressefreiheit eingeschränkt, danach die Meinungsfreiheit. Das ist weltweit der Weg in eine Diktatur. Hoffentlich geschieht das in Paraguay nicht auch, denn die immer mehr eingeschränkte Presse- und Meinungsfreiheit ist ja gerade für viele deutsche Landsleute u.a. ein Grund gewesen, die BRD mit ihrer rot-grünen Gesinnungsdiktatur unter der Führerschaft einer Volksverräterin namens Merkel zu verlassen. In welcher Zeit leben wir denn?

  5. Als Deutsche wissen wir sehr genau wie man die Meinungsfreiheit ganz schnell erstickt. Bei der Presse ist es einfach indem man Presseverlage einfach aufkauft und die tv-Firmen gleich mit und schon gibt es keine Meinungsfreiheit mehr und wer sich traut in Deutschland dagegen etwas zu sagen, der wird als Nazi verunglimpft und hat gute Chancen seinen Job zu verlieren. Hier in POaraguay ist man dann halt ein Stroessner-Anhänger…..
    Mit Geld kauft man Meinungen und mit Diffamierungen killt man die Andersdenkenden

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