Zwei Tiger tauschen Käfig gegen Gehege ein

Asunción: Dank der Initiative der Nichtregierungsorganisation OIPIC und den zahlreichen Spenden konnten die ersten Raubtiere die vergitterten Transportwagons verlassen, in denen sie vom früheren Eigentümer, dem Zirkus Osvaldo Terry, herum gefahren wurden.

Nach Einreiseproblemen nach Argentinien blieben diese erst an der Grenze stehen, von wo sie ständig bis zur Unterbringung im Gelände des botanischen Gartens Hilfe von der besagten Organisation erhielten.

Gehege

Durch die zahlreichen Spenden von besorgten Bürgern konnte ein provisorisches Gehege errichtet werden in welches die ersten Zwei Tiger entlassen wurden. Darin befindet sich unter anderem ein Teich, in dem sich die Tiere abkühlen können.

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Brigitte Fuzzelier, Vorsitzende der Internationalen Organisation für kommerzielle Investition und Umwelt (OIPIC) ist die Patin der Tiere geworden, die mittlerweile handzahm ihr gegenüber sind. Über die endgültige Zukunft der Tiere entscheidet die Staatsanwaltschaft. Beabsichtigt jedoch wird, dass die Tiger in Paraguay verweilen während die Löwen ein neues zu Hause bekommen.

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Für die restlichen 14 Raubtiere darunter eben auch besagte Löwen werden weitere Gehege errichtet, in welche sie umgehend einziehen werden.

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Wie der Direktor des Zoos, Emerson Aguilar, erklärte, zeige die Stadtverwaltung von Asunción ihre Bereitschaft zu helfen, da sie das Gelände worauf die Gehege errichtet wurden zur Verfügung stellte. Das Thema wurde von der Bevölkerung stets aufmerksam verfolgt.

(Wochenblatt / Hoy)

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5 Kommentare zu “Zwei Tiger tauschen Käfig gegen Gehege ein

  1. Das gefällt mir sehr ,freue mich darüber das Menschen nicht nur an sich denken und dazu beitragen die uns von Gott überlassene Schöffung zu bewahren.

  2. Schön, schön, wenn ich jedoch den einfachen Maschendrahtzaun sehe, wird mir Angst und Bange. Mit einfachsten und billigsten Mitteln zusammengezimmert, mag es für die Tiere ja angenehmer als in Wagen sein, jedoch muss man nun um die Besucher bangen.
    Auch ist die Größe des „Geheges“ in keiner Weise angemessen. Ferner sieht zumindest ein Tiger aus, als würde er falsch ernährt werden. Er scheint eine Ration zu bekommen, die für ein Tier mit ausreichender Bewegung bemessen ist, zu erhalten.

    1. Liebe Lilo,
      ich kann Sie hinsichtlich des Maschendrahtzauns beruhigen. Ich hatte da auch so meine Bedenken und bin dem vor Ort nachgegangen. Dabei habe ich heraus bekommen das für diesen Maschendrahtzaun bei der Herstellung ein ganz spezieller Draht verwendet wurde und dieser Zaun somit doppelt so teuer bei der Anschaffung war.

      Kein Vergleich zu den Maschendrahtzäunen die ansonsten frei auf den Markt angeboten werden.

      Zudem wurde zur Sicherheit der Maschendrahtzaun in Bodenbereich ein betoniert.

      Im Innenbereich des Geheges hat man ein Elektrozaun mit jeweiligen Abständen von 30 cm installiert, der auch bei Stromausfall weiterhin seinen Zweck erfüllt. Ergänzend gibt es ein Alarmsystem mit Sirene. Ein durch die Tiere über den Zaun klettern wurde rein technisch unmöglich gemacht.

      Die Tiere sehen für mich gut genährt aus und das ist wichtig!

      Ihre Analyse auf Grund eines Fotos kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Sind Sie eine Tierärztin? Könnten Sie Ihre Annahme etwas mehr untermauern? Ich höre bzw. lese gern von Ihnen hier mehr!

      MfG. Christine

      1. Liebe Christina,
        zunächst vielen herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ihre Beschreibung des Zaunes beruhigt mich sehr.
        Nein, ich bin keine Tierärztin. Aber ich habe schon mein Leben lang Katzen. Bei meinen allerersten eigenen Katzen habe ich den Fehler gemacht, sie zu gut zu ernähren und sie wurden ziemlich rund. Das ist, wie bei uns Menschen, nicht besonders gut für die Gesundheit. Wenn ich den Kopf in Relation zum Körper betrachte, denke ich schon, dass zumindest das Tier mit dem deutlich sichtbaren Hängebauch überfüttert ist.
        http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&cad=rja&ved=0CEEQFjAE&url=http%3A%2F%2Fanimals.nationalgeographic.com%2Fanimals%2Fphotos%2Ftigers%2F&ei=K38KUci2Io3g8wS0-IDgBA&usg=AFQjCNHMMhkQojJ5FkHCbDOywy8qF-JSDw&sig2=cRa8WPWEMXdF9PLLGL84lA&bvm=bv.41642243,d.eWU

        Auf dem 7. oder 8. Bild kann man hier ebenfalls einen Tiger im Profil sehen, das schaut etwas anders aus.

        Anderseits gebe ich zu, dass es immerhin besser ist, als wenn sie halb verhungert wären, wie viele Hund und Kühe hier im Land.
        Viele liebe Grüße,
        Lilo

  3. lilo, es wurde geschrieben ein profisorisches gehege, ich nehme mal an dass da noch was sicheres nach und nach gebaut wird… immerhin ist das gehege besser und groesser als in der zikuswagen…

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