Zweifel an Todesursache löst Exhumierung aus

Concepción: Am heutigen Morgen kam es zu einer gerichtlich angeordneten Exhumierung, nachdem die Familie von Carlos Bóveda Zweifel am Tod durch Ertrinken angemeldet hatte.

Major Carlos Bóveda ist laut offiziellen Angaben am 19. März 2019 beim Durchqueren des Kaagata Bachs, der zu dem Zeitpunkt sehr viel Wasser führte, ums Leben gekommen. Sein Leichnam fand man Tage später flussabwärts. Der Gerichtsmediziner Manuel Ruiz Cañete erklärte Erstickung durch Ertrinken als Todesursache.

Die Familienmitglieder kritisierten am 22.März schon, dass ihnen der Sarg in verschlossenem Zustand von Seiten des Militärs übergeben wurde, etwas, was nicht üblich ist. Außerdem soll Major Carlos Bóveda, der Frühger an der Militärsportakademie Ausbilder war, überaus gut trainiert gewesen sein, sodass ihn so eine Situation nicht hätte das Leben kosten dürfen. Sie glauben schlicht und einfach nicht an die Version, die seine Vorgesetzten der Familie kommunizierten.

Angeordnet wurde die Exhumierung, die nur eine Öffnung eines überirdischen Grabhäuschens war, von Richter Roberto Pereira Cardozo. Nach der Bergung wurde der Sarg versiegelt und nach Asunción gefahren, wo er in der Gerichtsmedizin erneut untersucht werden soll.

Wochenblatt / Abc Color

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