Zweite Etappe der Costanera beginnt im Dezember

Asunción: Nachdem das erste Teilstück der Avenida Costanera der Stadt offiziell übergeben wird beginnt die zweite Etappe des Projekts, die länger und umfangreicher als das erste Stück ist. Mit einer Investition von 74 Millionen US-Dollar sollen 7,94 km der Küstenstraße von der Anbindung General Santos bis zu Primer Presidente bzw. Botanischer Garten gehen. Eine spätere Anbindung an die Avenida Ñu Guasu ist geplant, um einen schnellen Zugang ins Stadtzentrum zu erreichen.

2013-11-14 15.05.52

Für die Umsetzung der kommenden Etappe sind 24 Monate veranschlagt. Das erste Teilstück der zweiten Etappe, welches 4 km lang ist und alle Anschlüsse an vorhandene Straßen involviert wird von T&C S.A. für 39 Millionen US-Dollar umgesetzt. Die restlichen 3,94 km übernimmt für 35 Millionen US-Dollar die Firma CDD Construcciones. Beide müssen insgesamt fünf Brücken erreichten. Eine davon wird 100 m lang und führt über den Mburicaó Bach während die anderen vier nur 15 m Ausdehnung haben sollen. Wie auch schon beim ersten Teilstück muss eine haltbare Basis geschaffen werden auf welche später die Straße gebaut wird. Auch die Beendigung wird ähnlich wie das schon bekannte Stück, mit Grünflächen, Parkplätzen und Geländern.

Noch in der Planungsphase des Projekts wurde die Finanzierung über den Infrastrukturfond des Mercosur (Focem) in Höhe von 43 Millionen US-Dollar beschlossen. Als Paraguay jedoch von besagten Bund suspendiert und Venezuela aufgenommen wurde stand die Genehmigung zur Finanzierung an. Diese wurde vom damaligen Kanzler Venezuelas Nicolas Maduro unterzeichnet. Land welches Paraguays Regierung bis heute noch als unrechtmäßig beigetreten ansieht. Daraufhin entschied Ex Präsident Federico Franco diese Summe aus der eigenen Staatskasse zu begleichen, was durch den Verkauf von Staatsanleihen möglich wurde.

(Wochenblatt / Última Hora)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Zweite Etappe der Costanera beginnt im Dezember

  1. ich komme im dezember für 7 wochen nach asuncion,
    diese costanera ist etwas ganz neues für mich (seit 1996 bin ich immer wieder in paraguay).

    habe nie gedacht, dass so etwas in asuncion entstehen könnte.

    es ist also doch nicht hopfen und malz bei den paraguayern verloren.

    wie ich gehört habe fahren dort sogar leute mit fahrrädern, die man ausleihen kann.

    ich hoffe nur daß das stimmt und ich freue mich schon darauf.

  2. Hallo aus Stuttgart
    Ich habe 2 Jahre in Paraguay gelebt und meine Frau stammt aus Asuncion, daher freue ich mich rießig wenn entlich etwas für die Bevölkerung und die Touristen getan wird.
    Hoffentlich gehen die Paraguayer damit etwas besser um, als mit Ihren Parkanlagen.
    Die Paraguayer haben es wirklich verdient das entlich
    in Ihrem Land etwas getan wird.

    Grüße aus Stuttgart
    Werner

  3. Eine Zusatzinformation.

    Die Abwasserkanäle, die genau bei der Costanera heraus kommen und ein Baden unmöglich machen, werden verlegt. Die Arbeiten sollen Ende 2014 fertig sein. Allerdings wird man nicht herum kommen in Zukunft Kläranlagen zu bauen.

    Auch das letzte Teilstück von der Schnellstraße Luque bis Zentrum Asuncion (ein Teil davon ist die Franca Costanera), wird Ende 2015 fertig gestellt werden. Somit dürfte man von Luque in einer knappen halben Stunde im Zentrum von Asuncion sein.

  4. „…was durch den Verkauf von Staatsanleihen möglich wurde.“

    Wie sehr das Volk doch immer wieder getäuscht wird. Was heißt „verkauft“. Eine Staatsanleihe ist nichts anderes als ein „Schuldschein“ gegen den man Geld GELIEHEN bekommen hat. Hier wurde also eine Forderung verbrieft und Paraguay hat nun stolz seine Schulden erhöht.

    Die Formulierung soll den Eindruck erwecken, als hätte Paraguay etwas werthaltiges verkauft. Auch die brD-Bezeichnung „Bundesschatzbrief“ soll mit dem Wort „Schatz“ auf einen Wert folgern lassen, doch es sind Schuldverschreibungen des Volkes.

    Doch bei wem hat nun Paraguay schulden, wer ist der Gläubiger? Wie das letzte Mal wird es wieder bei einer US-Ostküstenbank sein und die Gläubiger sitzen an der Wall-Street oder in den Londoner City.

    Hauptsache kein Geld durch eine Unterschrift Venezuelas erhalten. Die neue Cartes-USrael-Allianz steht…

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.