Zweites großes Unwetter übers Land gezogen

Asunción: Vor sieben Monaten und fünf Tagen regnete es das letzte Mal so intensiv in Asunción und Umgebung wie heute. Eines der zwei Jahresunwetter, legte Stromleitungen lahm, zerstörte Straßen und ließ Rinnsale zu Sturzbächen werden.

Wer heute das seltene Vergnügen hatte ab Mittag durch Asunción zu fahren, kann nachvollziehen, dass die kein Vergnügen war sondern eine Meisterleistung. Nicht nur ausgefallene Ampeln brachten Unsicherheit, auch Fontänen von Autos, deren Fahrer so fuhren als gebe es kein Morgen.

Eine Unwetterwarnung wies auf das hin was kommen kann. Durch die große Anzahl an Warnungen verkennen jedoch viele wie gefährlich es wirklich werden kann. Selbst in den Shoppingcentern, wo der Strom ausfiel, regnete es an allen Ecken und Enden rein, ein Detail was bei hohen Temperaturen nicht sichtbar ist. Wasser bahnt sich sein Weg, viele Wasser noch viel schneller.

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18 Kommentare zu “Zweites großes Unwetter übers Land gezogen

  1. Weil die Paraguayer nichts können. Nur die Klappe weit Aufreißen und Leute des Landes verweisen. Bei meinem Anwesen hatte ich ein kleines Wunder. Trotz starken Regen hatte ich keinen Stromausfall. Der ANDE Mitarbeiter, der den Hebel bei Regen und Wind auf Null betätigt, hatte heute einen freien Tag. Einen anderen Grund fällt mir nicht ein. Ein Wunder eben.

    1. die Paraguayer? Alle? Ich könnte ihnen auf Anhieb ein paar vorstellen, die es auch im Ausland geschafft haben. Das was Sie bis Dato hier abgelassen haben, war auch eher Hauptschulabschluss. Oder sind Sie in das Land der Paraguayer die (nichts können) gekommen, weil es wo anders zu schwer ist? Gleich und Gleich gesellt sich gern, Wer du bist zeigt dein Begleiter; Aus dem Knecht erkennt man den Herrn, Aus der Fahne ihre Streiter, Was du billigst noch so fern, Ist nach Tagen oder Wochen dein, Als ob du s selbst gesprochen. (F.Grillparzer) Wenn ihnen das zu schwer ist, wir haben auch sehr einfache Texte!

      1. Eine geringe Minderheit von Paraguayern ist im Ausland bei Arbeit und Studium erfolgreich. Die Mehrheit ist aber lediglich auf den Verdienst aus. Möglichst einfach (schlampig) möglichst viel abzocken. Als ich mein Haus renovieren ließ, war z.B. der Arbeiter zu faul auf die Leiter zu steigen um das vorspringende Flachdach von unten zu verputzen. Stattdessen hüpfte er wie ein „Schachtelteufel“ hoch um den Putz an die Decke zu bringen wobei seine „Rettungsringe“ so richtig in Bewegung kamen. Zum Flachdach regnete es nach 3 Monaten rein. Grund: Die Asphaltmembran nicht angeschmolzen sondern nur kurz erwärmt und dann lediglich kurz und leicht festgetreten. Habe das dann selbst gemacht und es hält nun seit 8 Jahren.
        Im Gegensatz dazu hatte ich einen Klempner und Elektriker, an deren Arbeit es nichts zu beanstanden gab.
        Nicht alle sind schlecht, aber die guten Handwerker wissen auch was sie verlangen und man muss sie auch wie die berühmte Stecknadel suchen.
        Man bezahlt viel Lehrgeld bis man hier auf einen grünen Zweig kommt.

        1. Anton, natürlich haben sie Recht. Als ich aus dem Ausland zurückkam, erging es mir nicht besser. Nur, ich kannte einige Familien und wie sie sicher wissen, sind Paraguayos schnell beleidigt. Ich war mal auf einer Baustelle eines Deutschen. Er sprach wenig Spanisch und die Arbeiter nur Guarani. Der Vorarbeiter war betrunken und dem Architekt war alles egal. Es sollte halt wenig kosten. Bei so was kann man nicht helfen. Gute Vorbereitung und ein wenig Glück sollte man haben.

        2. Hallo Anton, ich frage mich warum sie in Paraguay leben wenn sie so unzufrieden sind. Unsere Erfahrungen hierzulande sind anders. Alle unsere Arbeiter sind Paraguayer. Sie sind fleißig, verläßlich und leisten genauso gute Arbeit wie Europäer. Natürlich hat gute Arbeit seinen Preis, egal wer sie verrichtet. Wir jedenfalls haben sehr gute Erfahrungen in Paraguay gemacht.

          1. Wo sehen Sie Unzufriedenheit? Nach dem ich genügend schlechte Erfahrungen gesammelt und daraus gelernt habe, komme ich hier gut zurecht.

          2. Zitat: „Alle unsere Arbeiter sind Paraguayer. Sie sind fleißig, verläßlich“
            Oh bitte bitte, wollen wir tauschen? Gerne biete ich Ihnen auch 2 für 1 an. Und lasse sogar noch weiter mit mir verhandeln. Ich schicke Ihnen einen ganzen Bus voll.

          3. Oh man Lina, in welcher Welt lebst Du? Paraguayer fleißig und zuverlässig und vertrauenswürdig? Heute war Regen, mein Schweitzer Arbeiter ist gekommen zur Arbeit, die 4 Paraguayer nicht. soviel zu fleißig und verlässlich. Ist es warm, 10 Min arbeiten 2 Stunden Yerba Pause, nach 11 Uhr, weil zu warm, läuft eh nichts mehr, außer der Tele im Haus der Leute. Wenn man diese Leute nicht ständig im Auge hat, machen sie alles andere als arbeiten und schon gar nicht wie Europäer.

  2. Hier war es nur ein durchschnittlicher Landregen und das Licht hielt Stand. Das Donnergrollen in anderen Ecken war recht beeindruckend.

  3. Nun, wenn der einheimische Elektriker eine Stromdusche unbedingt mit 32 Amp absichern will, weil er meint, je höher die Zahl, desto besser wird das Leben beschützt, dann brauch ich keine weiteren Handwerker hier?

  4. Sicherungsautomaten schuetzen allenfalls die Leitungen, den Menschen eher nicht, weil sie bei direkter Beruehrung gar nicht ausloesen. Das geht nur mit einem RCD. Diese funktionieren hier in Verbindung mit den Duschkoepfen nicht gut.

  5. Paraguay ist nicht das Land der Arbeit. In allen diesen südlichen Ländern ist das so. Wer nur ein Haus baut weiß dann, dass wir wirklich von einer anderen Dimension sprechen. Hier daran zu denken eine FIrma zu gründen. Na ja. Das Sicherheitspersonal von da, die Arbeiter von dort, die Techniker wieder von wo anders. Viel Glück wie gesagt, aber der Aufwand ist bei den jetzigen Preisen schon sehr bedenklich hoch und die Multi Kulti durch Wirtschaft, wird Paraguay auch nicht weiter bringen. Ist nur der Grundstein für die nächsten Probleme.

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