125 Hunde als therapeutisches Rudel im Tierheim

Asunción: Das Tierheim namens Jagua Renda, das als Hundeschutzgebiet in Areguá bekannt ist, beherbergt insgesamt 125 Hunde, die Liebe und Energie ausstrahlen.

Jagua Renda ist ein Tierschutzgebiet, in dem die Hunde, die es beherbergt, in ihrem natürlichen Lebensraum aufwachsen, der in Kontakt mit der Natur steht. Sie leben frei und stehen nicht mehr zur Adoption zur Verfügung. Die Hunde integrieren sich als Rudel und bilden so eine große Hundefamilie.

Veronica Busto Tatter, Direktorin von Jagua Renda, erklärte, dass die Hunde im Schutzgebiet frei leben, ohne Ketten, ohne Käfige, “bis Gott sie ruft“.

Sie erklärte, dass Besuche vor Ort nach vorheriger Terminvereinbarung entgegengenommen und Gruppen zusammengestellt würden. Dann gehen die Leute “sehr glücklich wieder nach Hause”.

Tatter betonte, dass es ein “therapeutisches Rudel“ genannt wird, weil es 125 Hunde gibt, die Liebe über eine Gruppe von Menschen ausstrahlen und die Energie der Menschen mit der der Hunde übereinstimmt. Deshalb verlassen die Besucher entspannt und glücklich, wie die Direktorin erklärt, das Tierheim.

„Die meisten von ihnen sind von der Straße gerettet worden. Es sind Hunde, die meinen Weg kreuzen. Ich kann nicht gleichgültig sein, es ist, als ob sie mir im Weg stehen und mich um Hilfe bitten. Ich halte an und nehme sie mit”, sagte sie.

Auf die Frage, wie sie das mache, damit die Hunde nicht streiten, versichert Tatter, dass Erziehung, Bewegung, Disziplin und vor allem viel Liebe unabdingbar seien.

„Wenn es einen Konflikt zwischen ihnen gibt, werden sie getrennt, sie werden erzogen. Das Rudel trennt sich nicht, weil sie ein Territorium annehmen und ihr Territorium verteidigen. Wenn sie sich trennen, schaffen sie zwei Territorien im selben Areal und dort beginnen ihre Probleme. Sie lernen, ihre Differenzen zu überbrücken, genau wie Menschen”, sagte sie.

Tatter erwähnte, dass sie jeden Tag Futter als Spende erhalten. Es gibt auch Firmen, die das Tierheim versorgen. Sie erhalten auch ständige tierärztliche Betreuung.

Aktivität für diesen Samstag

Jeder ist eingeladen, am morgigen Samstag ab 10:00 Uhr eine Brücke zu bauen, Gras zu mähen, Wege zu säubern und das Dickicht rund um einen Bach zu roden.

Müllsäcke, Macheten, Freischneider und Rechen werden benötigt.

Die Freiwilligen werden dringend gebeten, Mückenschutzmittel mitzubringen und sich auf eine Freiwilligenerfahrung vorzubereiten, die sich von allen anderen unterscheidet und vor allem viel Liebe mitbringt, die man dem ganzen Rudel geben kann.

Wie wird man Pate der Herde?

Wenn Sie einem der Hunde im Rudel helfen wollen, können Interessierte mit einer monatlichen Spende von 100.000 Gs. zusammenarbeiten.

Geldüberweisungen können im Namen von Veronica Busto Tatter, CI-Nr. 1.138, vorgenommen werden. Visión Bank, auf das Konto 428.2038.

Tigo-Zahlungsanweisungen können auch an (0985) 318-344 gesendet werden.

In der Zwischenzeit werden Besuche in dem Tierheim nach vorheriger Terminvereinbarung unter (0971) 695-566 durchgeführt.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “125 Hunde als therapeutisches Rudel im Tierheim

  1. Mich wundert, dass 125 Hunde ein Rudel (!) bilden. Beim Wolf sind es ja 20-25 Tiere. Beim dressierten Haushund, der auf den Mensch fokussiert ist, könnte es aber anders sein. Jedenfalls sind Streitigkeiten da auch nicht zu vermeiden.
    100.000 Gs pro Hund im Monat ist jetzt nicht soo wenig, allerdings ist das auch eine Heidenarbeit und sehr viele Ausgaben. Merkwürdig nur, dass sie keine Hunde zur Adoption freigibt.

  2. ich wünsche dieser frau viel kraft für diese wirklich nicht einfache aufgabe. es ist sehr schön zu sehen, dass es noch solche menschen gibt, welche auch ein herz für tiere haben, besonders hier in paraaguay ist das nicht selbstverständlich, da man ja weiss, wie die menschen üblicherweise mit den tieren verfahren. ein grosses lob dieser frau.