16 t Kokain: Mehr Details zum Ursprung der Fracht

Limpio: Nachdem in Hamburg 16 t und in Antwerpen 7 t Kokain aus Paraguay beschlagnahmt wurden, unternahm auch die paraguayische Polizei am gestrigen Nachmittag einige Anstrengungen um den Exporteur auf den Zahn zu fühlen.

Das Farbengeschäft Pinturas Tupã S.A., welches Diego Isaac Benítez Cañete (37) gehört, wird als Shipper im BL geführt. Bei einer von vier Durchsuchungen am gestrigen Nachmittag erklärte besagte Person, dass die Fracht, auf dem Weg nach Deutschland manipuliert wurde und er damit nichts zu schaffen hat. Des Weiteren wollte er keine Aussagen zum Consignee machen, zum Käufer der Fracht. Benítez wüsste wem er die synthetische Farbe verkauft habe, aber er will es den ermittelnden Staatsanwälten nicht sagen. Insgesamt 13.824 Päckchen Kokain waren in 1.728 Dosen der Farbe versteckt. Die entdeckte Gesamtmenge Kokain in Hamburg betrug 16.174 kg.

Diego Benítez ist Mitglied der Kommission des Direktoriums des Klubs Olimpia.

Die Firma Pinturas Tupã S.A. wurde 2014 gegründet und hatte seitdem nur wenig finanzielle Bewegung. Der Export des Containers nach Hamburg war seit 7 Jahren die erste größere Bewegung, was im Anbetracht des Inhalts verwunderlich ist. Ebenso gibt es einem zu denken, dass der Verkäufer nicht den Käufer beim Namen nennen will.

Wochenblatt / Abc Color

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4 Kommentare zu “16 t Kokain: Mehr Details zum Ursprung der Fracht

  1. mit ausreden sind die paraguayer unschlagbar. ein container wird normalerweise nach der ladung im ursprungsland versiegelt und es ist unmöglich diese siegel aufzubrechen ohne das man es bemerkt.
    also für mich ist der fall ziemlich eindeutig. der gute mann lügt und hoffentlich wird er für lange zeit aus dem verkehr gezogen.

    1. Der gute Mann wird schon seine Partei-Amigos in Stellung gebracht haben. Zu was ist er denn sonst Mitglied der Kommission des Direktoriums von Klub Olimpia? Da gibt es ganz bestimmt viele Mitwisser, Mittäter und Abgreifer. Und seine dummen Ausreden entsprechen dem hiesigen Nievau. Ob er damit durch kommt?

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Wenn er nichts zu verbergen hat dann sagt er natuerlich aus freien Stuecken wer sein Kaeufer ist. Das ist ein klares Indiz dass er die Drogen verschifft hat. Er will sich nicht mit der Deutschmafia anlegen.
    Ich siedle mal Oberueber, Paraiso Verde, Renner, Spaeh/Herden, u.a. im Umfeld der Deutschmafia an – die lokale Zweigstelle.
    Ich nehm mal an da gehen Revierkaempfe ab da die Deutschen sich das Drogengeschaeft nicht von Spaniern vorsagen lassen wollen zumal es ja in ihr Land geht.
    Club Olimpia = @Martin unser Kommentator hier. Martin, sind sie der Verbindungsmann in Deutschland?
    Einmal Verbindungen zu Olimpia immer ein Ehrenmitglied. Daher kommt wohl das Geld fuer die Spielerfinanzierung.
    Der Container ist natuerlich versiegelt nach der Verschiffung. Klar kann das Siegel aufgebrochen worden sein aber das haette der Deutsche Zoll dann wohl amtlich vermerkt. War das Siegel des Containers noch intakt (was nur der deutsche Zoll wissen kann sofern diese nicht mit unter der Decke stecken) dann ist es der Versender der die Drogen reingepackt hat.
    Wenn man sich das mal richtig ueberlegt muss es der Versender selber gewesen sein denn sonst haette ja ein ehrlicher Empfaenger in Deutschland protestiert beim Versender und Zoll und haette stunk gemacht und „Geld zurueck“ gefordert. Andererseits wer denn benoetigt Spachtelmasse aus Paraguay? Die kann man ja beim Bauhaus sicherlich weit guenstiger und in besserer Qualitaet erhalten.
    Warum den Baumaterialien von einem Drittewelt Land in ein Erste Welt Land verschicken? Man schickt ja auch nicht Bananen von Deutschland zur Bananenrepublik Panama, oder?

  3. Ja, ich war schon bei Martin und sein Keller ist voll von Drogen, sie stapeln sich bis an die Decke. Auch mehrere Skelette habe ich dort gefunden. die haben wir dem oertlichen Heimatmuseum ueberlassen. Sein Mittelsmann hier ist ein gewisser Ronny D. Gesucht werden nun Europaletten hier in PY, da geht die Be- und Entladung flotter von der Hand.

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