18-Jähriger stirbt wahrscheinlich an Dengue-Fieber

San Estanislao: Im Krankenhaus dieser Stadt, auch bekannt als Santaní, ist gestern ein 18-Jähriger gestorben, der als Richard Candia (18) identifiziert wurde und aus Capiibary stammt. Vorläufig geht man als Todesursache von dem Dengue-Fieber aus, obwohl die offizielle Bestätigung noch aussteht.

In der Zwischenzeit berichten “nahe Verwandte, er habe viel Blut erbrochen“, während sie darauf hinweisen, dass es zwei weitere Patienten mit ähnlichen Symptomen geben würde.

Bereits die Ärzte des genannten Krankenhauses hätten ihre Kollegen des örtlichen Gesundheitspostens, in dem Benitez lebte, direkt beschuldigt, weil “der 18-Jährige im Gesundheitszentrum von Capiibary fahrlässig behandelt wurde und in einer schlechten körperlichen Verfassung in das Bezirkskrankenhaus gekommen ist“.

Es heißt weiter, dass Benitez “durch die Korridore des Gesundheitszentrums geschoben wurde“ und nach San Estanislao überwiesen wurde, als er sich im “letzten Stadium“ befunden habe.

Dr. Samuel Echague, Direktor des Gesundheitszentrums in Capiibary gab an, dass der verstorbene Patient am Dienstagmorgen von den Ärzten César Concepción Noguera Rivas und Édgar Franco behandelt wurde“.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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3 Kommentare zu “18-Jähriger stirbt wahrscheinlich an Dengue-Fieber

  1. Wie stand in einem anderen Beitrag von heute: „…und 5% gaben den Mangel im öffentlichen Gesundheitswesen an.“ Also 95 % Ignoranten. Da braucht sich keiner zu wundern, wenn so was wie hier beschrieben passiert und sich nichts ändern wird.

    1. Nach meiner Erfahrung wird eine Behandlung nur nach Vorauszahlung erledigt, dazu kommt, wenn du bezahlt hast, dass du merkst das die Aerzte keine Ahnung von Medizin haben ( Auf Wunsch 2 kg Papier mit Beweisen zum Nachvollziehen) Aus diesem Grund helfen jedes Jahr viele Aerztegruppen aus der USA, Europa,Japan,Australien in Paraguay gratis aus, weil Sie die Hilflosigkeit des Gesundheitswesens erkannt haben… danke an diese Gruppen

    2. Das öffentliche Gesundheitswesen dürfte gar nicht als Gesundheitswesen betitelt werden. Ok, Bobochen, Grippe und Lungenentzündung kann hierzulande gut mit grati Ibuprofen und grati Alkaselzer behandelt werden. Für Antibiotika muss man schon Geld haben, um sie in der Apotheke zu kaufen.
      Das „öffentliche Gesundheitswesen“ sollte meiner Meinung nach nur für die Allerärmsten zur Verfügung stehen und die Qualität und das Budget erheblich verbessert werden.
      Natürlich gibt es hierzulande für die Reichen, meist Korrupti-Amigo-Brüder und -Schwestern ein gutes, privates Gesundheitssystem.
      Einfach lächerlich, dass die nicht schon ganz klar die Todesursache heute nennen können und der Junge noch von Spital zu Spital gefahren wurde. Einfach zum Heulen das Können hiesig orgulloso Alleskönner. Von A bis Z. Tiefstes Afrika!

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