19.000 Schlaglöcher beseitigt

Asunción: Voller Stolz berichtete das Straßenamt aus der Stadtverwaltung der paraguayischen Hauptstadt im Jahr 2017 etwa 19.000 Schlaglöcher beseitigt zu haben. Trotzdem sind die Straßen in Asunción in einem schlechten Zustand.

Die Kommune hat auch gleich eine Begründung parat, warum das so ist: Die Haltbarkeit der Asphaltstraßen sei am Ende angelangt. Sie werden wohl weiter zerfallen.

Eigentlich wäre der Januar ein optimaler Monat, weitere Straßenreparaturen in der Hauptstadt auszuführen, weil wenig Verkehr herrscht. Jedoch Fehlanzeige.

Jorge Samaniego, Direktor für die Straßen in Asunción, erklärte, dass die 19.000 Löcher einer Fläche von 102.600 m² entsprechen. Für 1.725 Schlaglöcher war der staatliche Wasserversorger Essap verantwortlich, weitere 1.925 Absenkungen sind durch starke Regenfälle verursacht worden.

Dieses Jahr wird das Budget für spezielle Sanierungen von Schlaglöchern auf 12 Millionen US Dollar angehoben. Letztes Jahr waren es 10 Millionen USD. Geplant ist heuer ebenfalls der Kauf einer Fräsmaschine, eines Baggers und von vier Kipplastern.

„Ich habe dem Bürgermeister das Projekt für dieses Jahr bereits vorgestellt“, sagte Samaniego. Ziel dabei ist es, 260 Straßenblöcke zu sanieren.

Unter ihnen befinden sich die Straßen Venezuela, Tte. Villamayor, 1811, Dr. Paiva, Rio de la Plata, Legión Civil Extranjera und Charles de Gaulle. Die Arbeiten werden alle von städtischen Angestellten durchgeführt, kein Subunternehmen wurde beauftragt.

Des Weiteren ist eine Ausschreibung für die Bereiche Primer Presidente, Santísima Trinidad und Julio Correa in die Wege geleitet worden. Samaniego betonte, dass im Mikrozentrum von Asunción keine Reparationsarbeiten erfolgen würden, weil es Projekte von der Essap gebe, die solche Arbeiten wieder zerstören könnten. Erst danach erfolge eine umfassende Sanierung der Verkehrswege.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “19.000 Schlaglöcher beseitigt

  1. Ich würde halt mal anfangen den Mitarbeitern zu erklären WIE man Straßenlöcher flickt, zumal der Sand heuer um 2 Millionen US-Dollar angestiegen ist. Abzüglich Löhne müsste es dieses Jahr also für mindestens drei LKWs Sand reichen.
    Man muss aber auch bedenken, dass aufgrund des Borkenkäfers, äh, Klimawandels, es viel geregnet hat und weiterhin regnet und daher die Reparaturen halt einfach nicht 14 Tagen standhalten können.

  2. Nun, wie willst du denn den Mitarbeiten erklären, wie man Straßenlöcher flickt? Übrigens macht Not erfinderisch. Ich habe mal in Luque einem armen Teufel, der nichts zu essen hatte, wochenlang zugeschaut, wie er Schlaglöcher flickte und dabei noch gutes Geld verdiente. Es handelte sich bei diesen Löchern sogar um recht tiefe Öffnungnen auf die Straße. die auch aufgrund ihre Menge die Straße für Autos praktiisch unpassierbar machte. Dieser schlaue Fuchs machte sich einen am Straßenrand sitzenden Sandhaufen zunutze, indem er die Löcher damit ganz einfach füllte. So konnten mal wieder 2 bis 3 Fahrzeuge die Straße benutzen. Er ließ aber keinen passieren, ohne nicht vorher die Hand aufzuhalten, und tatsächlich machte er dabei ein gutes Geschäft. Bis er dann endlich abkassiert hatte, war die Straße schon wieder unpassiertbar, und das Geschäftchen begann von neuem. Das ging so wochenlang., und wenn sich die Stadtverwaltung beeilt hätte, diese Straße zu reparieren, hätte man dem armen „peajero“ bestimmt keinen Gefallen getan. Not macht eben erfinderisch!!!

  3. Nun, Rache der Sith, dann erkläre uns mal, wie man Straßenlöcher flickt, denn du selbst hast bestimmt noch kein einziges geflickt. Deine Informationen wären schon interessant, wenn man etwas Brauchbares daraus entnehmen könnte. Denn daß der Sand heuer um 2 Mio. US-Dollar gestiegen sei, sagt eigentlich nichts aus. Erstens ist nicht der Sand gestiegen, sondern sein Preis. Und zweitens soll der Preis des Sandes um 2 Mio. US-Dollar gestiegen sein. Man weiß nun aber nicht, pro Kilo, pro Tonne, pro LKW-Ladung, pro 1000 LKW-Ladungen. . Dann weiß man auch nicht, wieviel Sand man für wieviele Füllungen benötigt, und das kann man auch so einfach gar nicht feststellen, denn es gibt sehr viele verschiedene Größen unter diesen Straßenlöchern, und vor allem ihr Volumen ist sehr, sehr unterschiedlich. Aber ich bin mal gespannt, was du als Schlaglochflicker uns noch Brauchbares erzählen kannst, denn bisher hast du nur zwei Kostenfaktoren angesprochen, nämlich Sand und Löhne. Und wenn du die Schlaglöcher nur mit Sand füllen willst, vielleicht warst Du dann derjenige, den ich in Luque (siehe oben) wochenlang beobachtet hatte bei seinem edlen Werk, und dieselben Schlaglöcher täglich zig-mal von neuem gefüllt. Tatsächliche Lösungen dieses Problems scheinst du nicht vortragen zu können. Dafür aber, wer an diesen Schlaglöchern die Schuldigen seien, nämllich der Borkenkäfer, der Klimawandel, der Regen und die Qualität der bisherigen Reparaturarbeiten. Wirklich sehr aufschlußreich!

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