20 Prozent weniger Tote dank der Pandemie

Asunción: Trotz einer etwas erhöhten Freitodrate seit Beginn der Pandemie sind im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres weniger Menschen in Paraguay gestorben. An Covid-19 starben bisher 25 Menschen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden bei paraguayischen Standesamt 11.781 Tote registriert. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren es immerhin 14.689, also fast 3.000 Personen mehr oder 19,8 Prozent. Dies ist laut Luis Esquivel, Leiter des paraguayischen Standesamtes, auf weniger Verkehrsunfälle und übertragbaren Krankheiten zurückzuführen. Sicherlich leiden auch die Bestattungsinstitute unter der geringeren Sterberate.

In Bezug auf Hochzeiten erklärte Esquivel, dass es in den ersten sechs Monaten nur zu etwa 5.000 Hochzeiten kam, was wirklich wenig sei. Dass weniger Geburten registriert wurden ist eher auf die unmögliche Einschreibung dieser zurückzuführen. Wenn ein Abgleich mit den Daten der Krankenhäuser beendet ist, kann man die tatsächliche Anzahl besser festlegen.

Wochenblatt / Registro Civil

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6 Kommentare zu “20 Prozent weniger Tote dank der Pandemie

  1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Seit wann gibt es ein paragauysches Standesamt?
    Habe mal versucht ein Zivilstandregisterauszug zu erhalten.
    Ne, könnens nicht geben, da niemand sagen kann, ob ich nicht in einer
    anderen Stadt, Distrikt, Departament geheiratet habe oder geschieden worden bin.
    Ist und bleibt aber ein Glücksfall, der Uhhh-Viru-V2.0. 20% weniger Tote. 1,6 Milliarden US$ in der Korruption versickert. Und dies erst noch bei kardinalen 15 109-Jährigen, die m i t Uhhh-Viru-V2.0 von der Leiter gefallen sind. Herzstillstand.
    Wenigstens wieder mal nicht schlecht geschätzt vom paragauyischen Standesamt 11.781 Tote. Wo auch immer dieses nationale Standesamt sein soll. Wohl in jeder Stadt. Mit C-16 vernetzt. Phänomenal.

  2. 25 Tote in 4 Monaten! Das ist natürlich äußerst Besorgnis erregend! Owei, owei, wir sind dem Tode geweiht. So und jetzt? Kompletter Lockdown? Es könnten doch, lt Statistik in 8 Monaten 50 Tote sein. Tja, dann befinden wir uns natürlich am Rande des Weltuntergangs und die Verantwortlichen müssen schleunigst etwas unternehmen. Was werden die wohl tun?

  3. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Es ist schon so richtig was im Artikel steht. Also kaum Verkehrstote was bedeutet dass rund 20% der Todesfaelle auf Verkehrsunfaelle zurueckzufuehren sind. Das war zu erwarten. In den Freitod geht der Lateiner sowieso nur wegen Frauengeschichten und amouroesen Problemen aber nie wegen psychischen Engpaessen. Sogar extreme Armut handhabt der paraguayer ohne Freitod will heissen ohne psychischen Schaden oder psychische Engpaesse.
    Das soll der loco europeo dem paraguayer erst mal nachmachen!
    Langeweile loest der paraguayer mit 1 Pack Bierbuechs pro Abend und Enrique Iglesias auf 120 dB bei Muellabfackel. Als Stressbewaeltigung zudem der Sport des Kindesmissbrauchs, Verkloppen von Frau und Kind im angetrunkenen Zustand und genereller Nervositaet. Alles was weiblich ist das gilt als Befriedigungsobjekt – daher duerfte der Kindesvergewaltigungsprozentsatz so bei etwa 60% aller Kinder liegen. Damit isser beschaeftigt genug um noch an Freitod zu denken. Also wo liegt das Problem bei solch urkernigen robusten psycho Ureinwohnern, oder?!
    Hochzeiten? Eine Raritaet unter der Landesbevoelkerung ueberhaupt. Ich meine, wozu denn ueberhaupt diese noch Registrieren? Man kann ja sowieso x-beliebig nach dem Gesetz den Partner wechseln. Die Zunft der Standesbeamte duerfte der naechste Berufszweig sein der unnoetig wird und ausstirbt. Geburten und Sterbefaelle notiert ja sowieso das Krankenhaus und der Arzt und speist diese in einer App ein. Das Statistikamt liest da die Daten raus und schwups hat man sich massenweise Steuergelder gespart. Standesaemter und Registraturen gehoeren dichtgemacht und die Leute alle nach Hause geschickt. Waelzer und staubige Kladden gehoeren der pre Internetzeit an wo nur der Pfaffe, der Anwalt und der Notar lesen und schreiben konnte. Ein vollkommen ueberfluessiger Berufszweig.

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