21 Meter hoch und 7,67 Meter im Umfang: Eine wahre Touristenattraktion

Encarnación: Es ist seit 9 Jahren eine wahre Touristenattraktion im Departement Itapúa. Ein Jacarandabaum mit einer Höhe von 21 Metern und einem Umfang von 7,67 Metern.

Der besagte Baum liegt etwa 6 Kilometer vom Stadtzentrum Bella Vista entfernt.

Der Koloss der Erde in Bella Vista im Departement Itapúa ist nach wie vor eine große Touristenattraktion. Besucher aus demselben Departement und aus verschiedenen Teilen des Landes kommen hierher. Es ist ein riesiger, robuster, hoher Baum von unbeschreiblicher Schönheit.

Er befindet sich in der ländlichen Gegend von Santa Clara, in Bella Vista, in einem Wald, wo sich seine imposante Größe deutlich von den anderen, ebenfalls alten Bäumen, abhebt.

Durch einen Gemeindebeschluss Nr. 143/2012 wurde der Jacaranda zum Natur- und Kulturerbe erklärt.

2012 wäre dieser Baum fast gefällt worden, weil der Eigentümer des Grundstücks, auf dem er sich befindet, sein Land mit landwirtschaftlicher Produktion ausbeuten und dafür den Wald schlagen wollte.

In einer gemeinsamen Aktion der Nachbarn, der Stadtverwaltung sowie mehrerer Umwelt- und Naturschutzorganisationen wurde jedoch eine Kampagne gegen dieses Vorhaben geführt, die tatsächlich erfolgreich war und die große Komponente der Natur stehen ließ.

Nachdem der Jacaranda dauerhaft erhalten war, erklärte die Organisation “A Todo Pulmón“ den Baum angesichts seiner enormen Größe und seines Alters zum ersten großen Koloss der Erde.

Seitdem wählt diese Naturschutzorganisation jedes Jahr auf nationaler Ebene einen Koloss der Erde aus, als Hommage an den Naturschutz und die Botschaft, die im Land verbleibenden Naturwälder zu erhalten und die Wiederaufforstung zu fördern.

Seit 2012 ist der Baum Teil der Touristenattraktionen von Bella Vista und den Vereinigten Kolonien. Er wird täglich von Einheimischen und Touristen besucht, die von seiner Größe überrascht sind.

Um dorthin zu gelangen, muss man vom Zentrum von Bella Vista eine 6 Kilometer lange Fahrt auf einem gepflasterten Weg zurücklegen, der mit Hinweisschildern versehen ist. Nur 100 Meter von der Ortsstraße entfernt befindet sich der Baum.

Dieses natürliche Relikt hätte nach Angaben von Experten auf diesem Gebiet eine etwa 300-jährige Entwicklung hinter sich. Es ist erwähnenswert, dass der Baum fast zwei Jahrhunderte vor der Ankunft der Einwanderer, die die Vereinigten Kolonien gründeten, bereits existierte.

Wochenblatt / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “21 Meter hoch und 7,67 Meter im Umfang: Eine wahre Touristenattraktion

  1. Dieser Artikel sollte dem CSU MP Söder unbedingt übermittelt werden! Der liebt es doch neuerdings Bäume zu umarmen und verbreitet dazu Fotos in der Öffentlichkeit. Hier hätte er nun endlich mal die Gelegenheit einen wirklichen Baum zu umarmen. Dabei könnte er gleich feststellen, was er doch für ein kleines “Würstchen” dagegen ist und würde sich danach sicherlich nicht mehr so großartig vorkommen.

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