22 Barkassen mit gesundheitsschädlichem Diesel erreichten Paraguay allein in 2012

Asunción: Eine soeben beendete Bestandsaufnahme und Kontrolle der letzten Aktivitäten der staatlichen Raffinerie Petropar hatte zum Ergebnis, dass 22 nach Paraguay gelieferte Schiffsladungen Diesel wegen ihrem hohen Schwefelanteil als gesundheitsschädlich eingestuft wurden. Diese Anschuldigungen wies die Vorgängerregierung von sich.

Obwohl eine genaue Anzahl nicht ausgemacht werden kann wurden zumindest in den ersten sechs Monaten (d.h. unter Fernando Lugo) 22 Barkassen davon registriert. Die Schwefelanzahl war ständig über dem erlaubten Höchstmaß.

Die Kontrolle ergab auch, dass die holländische Trafigura Beheer BV für die Mehrzahl der Lieferungen verantwortlich war, die laut Gesetz N° 10911/00 unzulässig waren. Trotz der erkannten Normübertretung erlaubte die Petropar die Löschung der Ladung und verteilte sie über diverse Abnehmer im ganzen Land.

Obwohl das Maximum an Schwefel 2.500 ppm betrug hatten diese alle mehr mit 2.690, 2.720 und 2.700 ppm. Weitere Ladungen hatten bis 2.850 ppm Schwefelgehalt. Da es ein Staatsbetrieb ist wurde zwar Anklage gegen den Präsident Sergio Escobar erhoben jedoch mit einer Alternative zur Haft belegt, dem Hausarrest.

Für die Zukunft soll nur noch Schwefelfreier Diesel eingeführt werden, was jedoch schwierig werden duerfte, da dieser so gar nicht zu bekommen ist. Ein Restanteil, der ein Maximum nicht überschreiten darf wird wie überall auf der Welt darin enthalten sein.

(Wochenblatt / Abc)

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