360 Angestellte vom Sekretariat für soziale Aktionen wegen Korruption entlassen

Asunción: Von etwa 360 SAS Funktionären, die für die Einschreibung neuer Empfänger zuständig waren, wird sich das Sekretariat trennen, da sie dafür sorgten, dass einige Personen doppelte Unterstützung bekamen während andere leer ausgingen“, erklärt Minister Víctor Rivarola in der Resolution N° 400.

Unter der letzten Regierung wurde das soziale Programm der SAS dazu missbraucht mindestens 10 Milliarden Guaranies auf schwarze Kanäle umzuleiten, was mit den Entlassungen der Vergangenheit angehören soll. Die Begünstigten waren nicht die Armen sondern, Angestellte des Sekretariats.

Der Präsident der Gewerkschaft der Angestellten des SAS (Sitrasas), Genaro Palacios, regte sich nun auf, dass zwar eine Liste von 360 Arbeitern erstellt wurde allerdings noch niemand offiziell von seiner Entlassung weiß oder namentlich angeklagt ist. Er bittet um eine umgehende Re-Integrierung und Lohnfortzahlung, wie es die Arbeitsverträge vorschreiben.

Die Transparenz unserer Institution hat großen Schaden genommen weswegen die Entlassungen unvermeidbar sind, erklärte Minister Rivarola. Neben Empfängern die doppelte Zahlungen erhielten wurden auch Personen angegeben die niemals existierten, womit der Zielort des Geldes auch unbestimmt bleibt.

(Wochenblatt / Hoy)

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10 Kommentare zu “360 Angestellte vom Sekretariat für soziale Aktionen wegen Korruption entlassen

  1. Irgendwie muss das Geld unter die Leute kommen. 10 Milliarden Guaranies ist ja nicht die Welt. Die Leute haben einen gewissen Lebensstandard und somit auch ihre Kosten und da wird oft ein Lohn zuwenig sein.

    Daher fordern die Finanzamtsangestellten auch 6 Monatslöhne extra im Jahr. Weil sie das Geld einfach zum Leben brauchen, sonst würde sie es ja nicht fordern. Ein einfacher Angestellter verdient dort nur ca. Gs. 5 Millionen im Monat, was wirklich nicht viel ist.

  2. herr einwohner der haupstadt!!!!!
    soll dieser kommentar ironisch gemeint sein oder
    wollen sie nur einen gegenkommentar herausfordern?
    „ein einfacher angestellter verdient NUR 5 000 000 gs“
    wo leben sie ? oder haben sie noch die lohnskala von
    mercedes benz in sindelfingen in ihrem hinterkopf.
    das gleiche gilt fuer ihren kommentar „man sollte doch
    den armen polizisten freiwillig ein paar scheine zu
    stecken,die wollen doch auch nur gut leben“
    mit der zuwendung fuer die aermsten politisch zu manipulieren ist eine schande,egal ob rot oder blau
    oder wie in diesem fall die lugisten.
    wie ich voraus gesagt habe.mit der zeit werden eine reihe
    von manipulationen und schiebereien von lugo und seinem
    gefolge ans licht kommen

  3. Ein normaler Staatsangestellter beim Finanzamt in Asuncion kommt mit Zulagen und 4 Monatslöhnen extra im Jahr auf ein Monatseinkommen von knapp Gs. 5.000.000,- und das bei 6 Stunden Arbeitszeit pro Tag.

    1. ein arbeiter in der textilfabrik in pilar (besitzer guillermo caballero vargas) verdient in schichtarbeit
      in 6 tagen plus nachtschichtzuschlag und 50% extra fuer
      die arbeit am samstag je nach posten (maschinenfuehrer,
      angelernter arbeiter)zwischen 400 000 und 500 000 gs
      die woche.und sie meinen eine 30 std woche ist mit
      5 ooo ooo gs schlecht bezahlt.am bau verdient man zwischen 40 000 und 80 000 gs am tag je nach erfahrung
      und wenn es regnet gar nichts. also nicht so viel mitleid
      mit den so arbeitsamen und versierten beamten im finanzministerium.noch dazu sind die meisten davon durch
      politische beziehungen dort(die aelteren ausschliesslich rot)

      1. noch ein beispiel.bei der zur zeit groessten baustelle in pilar(la costanera auf dem sicherungsdamm)bei der so
        etwa 200 arbeiter beschaeftigt sind verdient ein maurer
        7o ooo gs ein hilfsarbeiter 4o ooo gs am tag.arbeitszeit
        von 7.00 bis 17.oo mit einer kurzen mittagspause.
        natuerlich ohne sozialversicherung

  4. Das Posting von Asuncioner war sicher ironisch gemeint!
    Mein Nachbar verdient in der Nudelfabrik, 6 Tage-Woche, 2 Mio. Gs. Zu unterhalten hat er „nur“ vier Kinder und Frau, die allerdings auch arbeitet.
    Nun, soll ich aus dem Artikel entnehmen, dass man die Sozialarbeiter nun neuerdings Kontrolliert? Das ist aber eine gute Idee! Kann man denen das Abzweigen von Staatsgeldern auch beweisen? Dann aber sofort die Kündigung unterschreiben lassen, wenn sie keine Anzeige bei der Polizei möchten!
    Wenn die Vorwürfe stimmen, dann kommt man als Beamter in Paraguay ja auch milde davon, indem man nur entlassen wird. Den gekauften Luxus dürfen sie sicherlich behalten. Die veruntreuten Gelder müssen sicherlich nicht zurück bezahlt werden, da sie ja keine Plata haben.

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