4 Personen überleben wie durch ein Wunder Bombenanschlag

Horqueta: Bei einem Bombenanschlag auf ein Fahrzeug, in dem sich vier Personen befanden, überlebten alle Insassen wie durch ein Wunder das Attentat. Es erfolgte auf einer Estancia in Horqueta.

Osvaldo Almada – der das Auto fuhr – zeichnete wenige Minuten nach dem Anschlag ein kurzes Video auf, das zum Glück sowohl ihn als auch die anderen drei Insassen unverletzt ließ. Er erwähnte, dass die Bombe mitten auf der Straße im landwirtschaftlichen Gebiet platziert worden sei und sie auf wundersame Weise die Detonation überlebt hätten. Er zeigte das Loch im Boden, in dem die Bombe mit dem Sprengstoff platziert wurde, dessen Auslöser – in einiger Entfernung oder mit Bewegungssensoren – noch nicht bestimmt wurde.

„Der Geländewagen ist vollkommen zerstört. Aber das ist das geringste Übel. Uns geht es gut, wir überlebten wie durch ein Wunder“, sagte Almada. Darüber hinaus führte er die anderen drei Insassen auf, die sich im Fahrzeug befanden: Daniel Oviedo, Fernando Coronel und der Ingenieur Ursino Federico Barreto Giménez.

Der Bombenanschlag ereignete sich auf der Estancia Santa Silvia, die der Familie Camperchioli gehört, im Bezirk Horqueta, Département Concepción.

Bisher ist nicht bekannt, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es Mitglieder der selbsternannten paraguayischen Volksarmee (EPP) oder anderer in der Region tätiger bewaffneter Krimineller waren.

Wochenblatt / ABC Color

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13 Kommentare zu “4 Personen überleben wie durch ein Wunder Bombenanschlag

  1. Kuno Gansz von Otzberg

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    Das ist ein Fortschritt in der Technologie fuer diese Gruppierung. Bis Dato hatten sie wohl noch nicht Zugang zu solch gehobener Technologie. Die 3 Weihnachtsmaenner im Rentierschlitten duerften sich freuen ob diesem Sieg der Befreiungstheologie.
    Die Bombe detonierte offensichtlich unter dem Bax (Ladebett) des Pick Up’s. Waere sie unter der Kabine detoniert so waere niemand am Leben. Die Geschwindigkeit der Pick Ups hat die Insassen gerettet da der Zuender wohl mit verzug zuendete und so das Vorderteil der Gefaehrts noch ueber die Bombe hinweg kam. Auch das dicke Blech des Toyota Hilux hat die Insassen vor Schrapnelle geschuetzt. So leicht ist das Pick Up Blech nicht zu durchschlagen.
    Diese Art von Bomben nennt man IED – Improvised Explosive Device, im Irak und Afghanistan.
    Definitiv ein technologischer Fortschritt fuer die IED Leger.
    Dieses duerfte eher eine kleine Bombe sein denn die haben oftmals im Kampfzonen einen Umfang von einer 200 Liter Tonne die im Boden vergraben ist.
    Es kann auch sein dass der Sprengsatz sich unter dem Liegebett des Hilux befunden hatte der dann durch einen Zeitzuender gezuendet wurde – in dem Fall hat jemand den unterm Auto platziert der dann das Loch im Boden bei der Explosion gerissen hat.
    Es lebe der technische Fortschritt!

    1. Kuno Gansz von Otzberg

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      Wenn diese Gentlemen erst mal mit Landminen oder S-Minen anfangen dann werden solche Bilder wie im Video zur Normalitaet werden. ISAF soldier steps on landmine – **WARNING GRAPHIC MEDICAL PROCEDURES** https://www.youtube.com/watch?v=GlN1qDoTAp4
      Paraguayer sagen dass Diebe und Kriminelle vermehrt in den Chaco stroemen werden wenn der Asphalt erst fertig ist – camino mas comodo para robar ganado y asaltar.

  2. Vielleicht hatten die das Teil auch auf dem Auto, wenig gesichert, so wie es hier üblich ist, und auf den guten Straßen hier, ist das Ding explodiert. Das war nicht die EPP oder andere Terrorgruppen. Da fährt nur ein Fahrzeug, das explodiert. Per Fernzünder natürlich. Vielleicht wollten die das Teil auch auf der Estancia deponieren. Kuno schau Dir das kleine Loch in der Straße an, die Explosion kam von oben nicht von unten, sonst hätte die Straße ein größeres Loch und nicht den Pickup so zerstört und die Straße hat nur ne Delle.

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    @Bomber et al.
    Hau mal nem VW Amarok mit der Faust in die Blechseite (auf dem Parkplatz bitteschoen wo es keiner sieht), und dann mach dasselbe mit nem Toyota und Nissan.
    Einen Ford Ranger pick up kann man nur knapp mit dem Kaliber 45 ACP durch die Seitenwaende des Liegebettes schiessen – 9mm Luger, 380 ACP, 40 S&W, 38 SPL und sogar 357 Magnum gehen nicht durch beide Seitenwaende. Shooting my Truck – Pistol Calibers https://www.youtube.com/watch?v=BuWNWgWCCyk
    Es geht zu sehen dass Schrapnell nicht durch die Hinterwand der Kabine gedrungen ist und durch das Blech deflektiert wurde.
    Das war definitiv ein sehr kleines schwaches improvisiertes IED und keinesfalls eine militaerische Landmine oder S-Mine.

    1. Kuno, da muss ich Dir widersprechen, eine 357 Magnum geht sogar durch alle 4 Wände des Ford Rangers. Natürlich ist der Abstand zum Auto der Faktor. Schießt man aus 2 Meter Entfernung auf das Auto, durchschlägt das Geschoss alle 4 Wände, soll heißen, auf der einen Seite rein, Ladefläche ( Luft), oder Fahrerkabine, andere Seite raus. Hab es selber probiert. Bei 5 oder 10 Meter sieht die Sache anders aus.

      1. Kuno Gansz von Otzberg

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        Im Video oben duerfte die Distanz in etwa 15 Meter betragen. Nun das Video spricht ja fuer sich da ich ja nur behauptete was das Video zeigte.
        Andererseits muss man auch wissen dass die heutigen 357 Magnum oder 9mm Luger Munition schwach geladen ist vergleichsweise zu ihren Anfaengen – vorrangig wegen der SAMI Drucklimitierung dieser Kaliber auf 35000 PSI. Die 357 Mag des Erfinders Elmer Keith duerfte damals in etwa 800 lbs-ft Energie betragen haben mit Geschwindigkeiten von 1500 fps wobei die heutigen Laborierungen bedeutend milder sind.
        „The original 357 load was a 158 grain bullet with an advertised muzzle velocity of 1510 fps. (Muzzle velocity was taken using a revolver with a fairly long barrel.) Most of today’s loads are fairly mild when compared to the original load.“
        Quelle: Wikisoundso irgendwo da.
        Dasselbe fuer 9×19 von Georg Luger dessen Laborierungen angeblich mehr Geschwindigkeit aufwiesen als heutigere milde Ladungen.
        Vergleichsweise 800 ft-lbs Energie bringt heute nur das Kaliber 44 Magnum zustande, wird aber nie mehr mit modernen Munition im 357 Magnum Kaliber erreicht sondern etwa 500 ft-lbs ist standard fuer das 357 Mag Kaliber.
        Auf wen schosst du bei deiner Schiesserei aufm Ford Ranger? Man wird ja nicht am Autofenster klopfen und das Opfer hoeflich fragen das Fenster runterzukurbeln damit man aus 2 Meter Entfernung auf dieses schiessen kann.
        Moral von der Geschicht: wenn erst eine Kugel nicht das Blech eines Hilux durchschlaegt wie soll dann das Schrapnell eines schwachen IED Marke Eigenbau dann die Fahrerkabine durchdringen?

        1. Kuno, was für ein Auto fährst Du? Egal, komm mich besuchen, und wir testen das auf meinem Gelände, mit Deinem Auto aus. Youtube, hab ich schon mehrmals geschrieben für Dich, 90% sind Fake Videos.

          1. Kuno Gansz von Otzberg

            Ah ja? Das Video ist fake? Schaut nicht so aus. Sie sind wohl so ein Internetleugner und setzen sich im Haus einen Aluminiumhut auf gegen die „Strahlen“. Genausogut koennten Sie sagen das Wochenblatt waere fake denn wie kann man beweisen dass es das Wochenblatt wirklich gibt? Jemand haette ja nur die Kommentare und Artikel im Wochenblatt zusammenschustern koennen als Gutenachtgeschichte – das wuerde aber viel der Maerchen beduerfen um alle Artikel im Wochenblatt zu erfinden. Seien Sie nicht albern – das Video welches ich postete ist echt (deckt sich wenigstens aus eigener Erfahrung. Dass Sie hingegen ihr eigenes Vehikel durchloechert haben (ohne gesponsert zu werden von YouTube), daran zweifle ich erheblich.

  4. Im Automobilbau ist Blech von 0,7 mm im Einsatz, das wird von jedem Pistolengeschoss leicht durchschlagen. Das einzige stabilere bei diesen Pritschenwagen ist der Ramen. Die Bombe war im Boden, sonst haette es ja keinen Trichter gegeben. Glueck hatten die nur, dass die Kabine schon vorbei war als es knallte. Der Weg war ja sehr steinig dort, da haette sich der Boden des Autos aber aufgeloest.

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