6 bis 18 Monate Haft für “Mücken Züchter“

Die Behörden nehmen den Kampf gegen Dengue und Chikungunya auf, dabei arbeiten die Kommunen, SEAM und das Gesundheitsministerium an einem Strang, erklärte der zuständige Staatsanwalt für den Umweltbereich, Jorge Sosa.

Er betonte, dass es nicht Sinn und Zweck sei, Grundstückseigentümer zu bestrafen oder sogar ins Gefängnis zu bringen, aber man muss diese Maßnahmen in Erwägung ziehen, wenn diese nicht ihrer Verpflichtung nachkämen.

Die Gemeinden wurden von den übergeordneten Behörden angewiesen, alle Landbesitzer auf die Pflicht zur Beseitigung von Mücken Brutplätzen hinzuweisen. „Sie sollen die Brutplätze und deren Eigentümer identifizieren und parallel dazu erste Sanktionen erteilen“, erklärte Sosa. Analog dazu werde die SEAM benachrichtigt. Sind die Erstmaßnahmen nicht erfolgreich, werden Strafen erteilt, führte er weiter an.

Das letzte Glied in der Kette ist dann die Staatsanwaltschaft, wenn eine Untätigkeit oder ein Wiederholungsfall vorliegt werde man tätig. „Nach der Gesetzeslage kann ein Verstoß mit 6 bis 18 Monaten Gefängnis und 100 bis 200 Tagessätzen, bezogen auf den Mindestlohn, bestraft werden, wenn die Umweltbedingungen nicht eingehalten wurden“, sagte er.

Seit letztem Donnerstag ist die SEAM mit der Staatsanwaltschaft im Land unterwegs, um die Gemeinden zu kontrollieren damit die Resolutionen umgesetzt sind. „Wenn eine Gemeinde nicht in der Lage ist, illegale Deponien zu identifizieren, hat der Bürgermeister, in seiner Art als Verantwortlicher, versagt. Die Gemeinden sind in der Pflicht, das Bewusstsein der Bürger, im Hinblick auf Ordnung und Sauberkeit, zu schärfen, wir werden das überprüfen“, sagte Sosa abschließend.

Quelle: La Nación

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