600 Polizisten für die Aus- bzw. Weiterbildung für Lince rekrutiert

Asunción: Im Hauptquartier der taktisch-motorisierten Einsatzeinheit, bekannt als Lince, wurden 600 Polizisten einberufen, um als die nächsten Mitglieder dieser Einheit ausgebildet zu werden. Ihr Arbeitsplatz ist auf dem Motorrad – während der ganzen Schicht.

Rund 600 Angehörige der Nationalpolizei haben sich am Dienstag im Hauptquartier der taktisch-motorisierten Einsatzeinheit eingefunden, um zu den nächsten Agenten der Lince-Gruppe ausgebildet zu werden.

Die uniformierten Beamten absolvieren einen dreimonatigen Kurs für spezielle motorisierte Operationen (COEM), in dem sie theoretisch und praktisch in Manövern und Fähigkeiten zur Verbrechensbekämpfung geschult werden. Ein intensives Fahrtrainung mit den KTM Motorrädern ist Teil der Weiterbildung.

Der stellvertretende Kommandant der Nationalpolizei, Kommissar Ramón Morales, motivierte die zukünftigen motorisierten Agenten und forderte sie auf, “ihr Bestes zu geben”.

Kurz nach seiner Vereidigung als Innenminister kündigte Enrique Riera den Einsatz von mehr motorisierten Polizisten auf den Straßen an, um die herrschende Unsicherheit zu bekämpfen.

Damals erklärte er, dass es derzeit 650 Mitglieder der Sondergruppe der motorisierten Polizisten gebe und er davon ausgehe, dass sich die Zahl während seiner Amtszeit auf 1.800 erhöhen werde.

Die Gruppe wurde während der Regierung von Horacio Cartes (2013-2018) mit öffentlicher Akzeptanz, aber auch mit Anzeigen über Missbräuche, Gewaltanwendung bei der Ausübung der Funktion, Fälle von schießwütigem Verhalten und anderen Fragen geschaffen. Dennoch sind die Lince Polizisten beliebt und wurden bei ihrer Ausbildung nicht mit anderen Polizisten vermengt, sodass eben nicht ein Durchschnittspolizist auf dem Motorrad landet, der schon vorbelastet ist.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “600 Polizisten für die Aus- bzw. Weiterbildung für Lince rekrutiert

  1. Uh-uh-uh, dreimonatiges Studium zum Vollprofi. Die loco Europäos brauchen ja auch fast täglich 8 bis 16 Uhr Schul und ein 3 bis 6 jähriges Studium zum Bachelor/Master vielleicht abgeschlossen (falls es nicht gerade schneit, zu heiß ist oder tolles Hausfrauen-TV nicht verpassen), um dat zu können, wat die hier in fast täglich 7 bis 11 Uhr Schul und ein 14-tätiges Studium zum Maurer-Maler-Mecanico-Elektriker-Klempner-Polizist-Anwalt-Frisör-Müllanfackler-Leere-Billigpolarbierbücksentürmchen-Erbauer-Hausfrau (alles in einer Person) Papa über die Schultern zu gucken vielleicht abgeschlossen (falls es nicht gerade regnet, zu kalt ist oder tolle Telenovela nicht verpassen) auch können. Okay, hierzulande springt manchmal Papas Tschättärä nicht an und von November bis Februar Schulferien können die loco Europäos auch nur träumen. Abe so ein “Uh-uh-uh, dreimonatiges Studium zum Vollprofi in Möfi-fahren SNPP” sollte reichen, um die Sündigen zum nächsten Bancomaten zu fahren.

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  2. Eine ordentliche Polzeiausbildung in Deutschland dauert um die 4 Jahre. Dazu gehören charakterliche Eignungstests. Außerdem wird das Umfeld eines Polizeianwärters geprüft. Wie ist das hier in Paraguay?

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    1. Ich kann es nicht lassen, das provozieren von Dummschwätzern und Fanatiker! Anstatt mir bis zum jetzigen Zeitpunkt 13.10 Uhr zwei kindische Senkdaumen zu verleihen, hätte ich eher eine gute Antwort von eben diesen beiden Paraguay-Verstehern erwartet. Aber vielleicht überlegen sie sich es ja noch einmal und beantworten meine Frage – das wäre dann mal ein positiver Beitrag.

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  3. Ihr anfänglich gutes Ansehen verspielten die Polizisten der Lince virtuos während der “Pandemie”, als sie nichts anderes zu tun hatten, als zum Beispiel die Menschen auf dem Land zu trietzen.
    Da wurden Menschen bedroht, weil sie zu zweit bei der Despensa anstanden und Bauern, die ALLEINE ohne Maske auf dem Feld arbeiteten.
    Und heute sind sie die gleichen Wegelagerer wie die Polibandidos.
    Die wollen eben auch was vom Coima-Kuchen abhaben.

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