600 Schlaglöcher pro Woche saniert

Der Bürgermeister von Asunción äußerte sich zu Leistungen der Stadtverwaltung über das abgelaufene Jahr 2014. Er gab zu, ein Hauptproblem der Gemeinde sei die Müllabfuhr sowie ständig neu auftretenden Schlaglöcher auf den Straßen der Metropole. Er sagte auch, dass der Klimawandel die Ursache vieler Probleme sei.

Arnaldo Samaniego gab diese Äußerungen gegenüber dem Fernsehsender Telefuturo bekannt und erklärte weitere Details. Löcher im Asphalt werden vor allem durch geplatzte Rohre der staatlichen Wasserversorgung Essap verursacht. „Durch das Leck bricht die Teerdecke ein, wir flicken den Schaden, aber nach einiger Zeit entsteht das gleiche Problem wieder, die Essap muss hier tiefgreifend sanieren“, erklärte Samaniego.

Er fügte hinzu, der Schwerpunkt war und bleibe es, Schäden so schnell wie möglich zu beheben. „Es werden 600 Schlaglöcher pro Woche geschlossen“, sagte er. Die Essap hat ein veraltetes System, sei aber auch dabei, dieses zu modernisieren und damit sollte eine Besserung eintreten.

In Bezug auf den desolaten Zustand der Kreuzung General Santos und Artigas sagte Samaniego, die Essap ist für die Arbeiten verantwortlich und plane derzeit eine Lösung. „Die Fremdfirma im Auftrag des staatlichen Unternehmens hat hier Fehler gemacht“, beklagte er.

Im Bezug auf die Erweiterung neuer Gullys für das Regenwasser sehe Samaniego große Anstrengungen der Gemeinde. „Der Klimawandel macht uns zu schaffen, extreme Wetterereignisse mit Regenfluten beeinflussen die Infrastruktur“, sagte er.

Auch die Abfallentsorgung werde durch die andauernden Regenfälle erschwert, „parallel dazu fehle ein Bewusstsein der Anwohner, den Müll nicht in die Abflüsse zu werfen, dadurch verzögert sich die Abfuhr, wir tun alles was möglich ist für eine Regelung im Hausmüllsystem“, sagte Samaniego. Wir werden auch Leute bestrafen die ihren Müll illegal entsorgen, eine Verordnung ist schon im Entwurf fertig.

Angesprochen auf die Müllberge an der Costanera in den letzten Tagen, bemerkte er, dass diese durch ein verstopftes Abflussrohr verursacht wurden, das wurde inzwischen gereinigt ist.

Auf die ständigen Klagen der Anwohner über die Sperrung der Küstenstraße am Wochenende sagte Samaniego: „Dies war und bleibt unser Konzept, die Erholungsoase ist für Menschen und nicht für Autos gedacht, am Samstag bleibt die Allee zwischen 14:00 Uhr und 22:00 Uhr und am Sonntag zwischen 12:00 Uhr und 22:00 Uhr für den privaten Fahrzeugverkehr gesperrt“.

Auf die Hetzkampagne angesprochen gegen die Regierung verteidigte er deren Vorgehen. „Es gibt immer Kampagnen, meistens negative, aber die Asuncióner Bürger müssen zusammenhalten. Wir müssen zusammen vorwärts gehen und sehen was wir leisten können, wir alle tragen die Stadt gemeinsam“, sagte Samaniego abschließend.

Quelle: Ultima Hora

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3 Kommentare zu “600 Schlaglöcher pro Woche saniert

  1. Dass der Klimawandel die Ursache vieler Probleme sei? Viel eher ist eine schulische Karriere von täglich zwei Stunden Grundschule mit anschließendem Erhalt eines Doktoren- und Professorentitels die Ursache von Blöd- und Dummheit.

    Die Aussage, dass täglich 600 Schlaglöcher pro Woche geschlossen würden ist gelogen, denn wenn das wahr wäre, müssten ca. Zwanzigtausend Paraguayer diese Schlaglöcher schließen, denn in der halben Stunde täglich, in der nicht gerade Terere-Pause ist, es nicht regnet, mindestens auf zwei Tage kein Regen prognostiziert ist, die Sonne nicht zu viel scheint, gestern nicht gerade Alkoholabsturz war oder gerade ein wenig Lust auf Arbeiten vorhanden ist, reicht wohl nur für wenig Ergebnis. Und mit jeder „Reparatur“ eines Schlaglochs werden 10 weitere Schlaglöcher verursacht. Wenigstens weisen die reparierten Schlaglöcher dann eine ähm „Teerdecke“ größer 5 mm aus, was zur Behebung des Schlaglochs von mindestens 2 Monaten oder bis zum nächsten Regen führt.

    Wie der werte Mann erklärt ist also die ESSAP an den Schlaglöchern schuld. Na klar, ein Wasserrohr, 2 cm unter der 5 mm ähm „Teerdecke“ muss wohl irgendwann brechen, wenn Autos und Lastwagen darüber fahren, dank Chinaqualität (Geschenk vom chinesischen Außenministerium) halten diese aber trotzdem erstaunlich lange.

    Jedoch, mangels Planung und Kontrolle hat „Die Fremdfirma im Auftrag des staatlichen Unternehmens hat hier Fehler gemacht“, also alles gut gemacht der werte Herr.

    Im Bezug auf die Erweiterung neuer Gullys für das Regenwasser sehe Samaniego große Anstrengungen der Gemeinde, wow, sie strengen sich an!

    Zusammenfassung: Es bleibt alles wie gehabt.

  2. das darfst nicht so eng sehen. einen sandsack in das schlagloch und es ist schon repariert.
    abgehackt und abkassiert.
    kommt ein häuslebauer und sieht den sandsack, er erfreut sich über das geschenk und nimmt ihn raus.
    und so baut er sein haus.
    siehst hier ist alles wiedervewendbar .-)

  3. So dreht sich der Kreis, keine richtige Ausbildung bedeutet, später eben Pfusch am Bau, und auch sonstwo. Genau so wirds in Deutschland laufen, daher will die Restwelt ja auch keinen Mehrpreis mehr für „Made in Germany“ blechen, wer zahlt schon einen Mehrpreis für Pseudoqualität. Da wären wir mal wieder am Grundproblem: eine gelenkte Gesellschaft, die nur noch dumme Mitglieder produziert, weil diese einfacher manipulierbarer sind, braucht sich über deren fehlende Denkleistung nicht beschweren! So siehts in Amerika aus, so wirds grad in Deutschland durchgedrückt und in Paraguay wirds mangels Education auch nicht besser werden! Wer hier bessere Wirtschaftsleistung will, MUSS die Leute besser ausbilden!

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