Zuckerbrot und Peitsche

Asunción: Die britische Tageszeitung The Guardian veröffentlichte gestern einen Artikel in dem sie die erfolgreichen Anstrengungen von Paraguay und Uruguay im Kampf gegen die Ausbreitung des Covid-19 hervorhob.

Im gleichen Artikel vergaß man jedoch auch nicht die grassierende Korruption zu erwähnen, die speziell in Paraguay zu einem Problem auf allen Ebenen wurde.

Paraguay was voll von Korruption ist und Uruguay, wo dem nicht so ist summieren keine 10 Millionen Einwohner, haben jedoch nur 38 Todesfälle gemeinsam bei etwas mehr als 2.000 Infizierten. In Uruguay werden beispielsweise 1.600 Covid-19 Tests pro neuem Infizierten gemach, was für dieses kleine Land eine große finanzielle Anstrengung ist. In den USA sind es gerade einmal 21 Tests pro neuem Infizierten.

Ebenso geht er auf die Situation in Paraguay ein und betont, dass er einer der ersten war, der vorbeugende Maßnahmen wie die Schließung der Grenze ergriffen hat und über obligatorische Quarantänezentren für Staatsangehörige aus dem Ausland verfügt, von denen mehr die Hälfte wurde positiv getestet wurde die aus Brasilien kamen.

Im Westen, zwischen Brasilien, Argentinien und Bolivien, liegt Paraguay, ein Land, in dem der Tereré, die eisige Version des hochgemeinschaftlichen Partnertees, allgegenwärtig ist und ähnliche Erfolge bei der Eindämmung der Pandemie erzielt hat. Das Binnenland von 7 Millionen hat bisher nur 1.392 Fälle und 13 Todesfälle registriert.

Wochenblatt / The Guardian

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4 Kommentare zu “Zuckerbrot und Peitsche

  1. monosapiens sapiens

    Lasting impact
    How Covid damages the human brain
    Wie das Covid Virus das menschliche Gehirn beschädigt
    Quelle: The Week, Großbritannien
    Anscheinend hatten demnach viel, viel mehr Menschen mit dem Virus zu tun als bisher angenommen.?!

    1. Bei manchen wird das Hirn offensichtlich auch geschädigt, wenn das Corona Virus meilenweit weg ist.
      Q.E.D.

  2. Saminathasarma Kanesharajakkurukkal

    Wenn das Land 13 Todesfälle aufgrund mit Uhhh-Viru-V2.0 registiert hat, dann wäre es nicht einmal so schwierig, anhand weltweiter Mortalitätsrate, die Anzahl Infizierten zu schätzen. Da komme ich beim besten Willen nicht auf 1392. Was darauf schließen lässt, dass nebst dem veralteten Schrott an Hilfsgüter zur Bewältigung der Uhhh-Viru-V2.0-Krise gelieferten medizinischen Gerätschaften, auch die Uhhh-Viru-V2.0-Tests wohl eher Test für Maul und Klauenseuche waren. Einfach von Amigos umetikettiert und die Differenz in den eigenen Sack gesteckt.