Neues Konzept, alter Brauch

Limpio: Ganz sauber scheint es bei der Wahlwerbung in Limpio nicht zuzugehen, wo sich eine Bürgermeister-Kandidatin und ein Stadtratskandidat mit befüllten Tassen Stimmen sichern wollen.

Die betroffenen Kandidaten dementierten jedoch den Eindruck der beim Betrachten der Bilder entsteht und erklärten, dass das Geld für die Fahrer der Tassen zu den Wählern gedacht sei. Nachdem die einleuchtende Erklärung nun alle Zweifel ausräumen konnte – obwohl ein Bündel Scheine den Fahrer mehr gefreut hätten als jeweils einen Schein aus jeder Tasche zu ziehen – kann man sich über gute Einkäufe in und um Limpio am 20. und 21. Juni freuen, wenn die Vorwahl vorbei ist. Ob damit der Kaffee Konsum zunimmt ist unklar. Zumindest soll es 400 dieser gefüllten Tassen geben.

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2 Kommentare zu “Neues Konzept, alter Brauch

  1. Zu mindest sind die Wahlwerbegeschenke nicht knausrig. 100mil kann jeder gebrauchen.
    Aber klasse finde ich die Ausrede, dass die 100mil als Bezahlung fürs Ausliefern sein sollen.
    Kein schlechter Lohn! Dafür würde selbst ich von Haus zu Haus ziehen und jedem ne Tasse in die Hand drücken.

  2. DerEulenspiegel

    Ja, ja, es geht um viel Geld & Macht. Alles eine Frage der Kosten und des zu erwartenden „Gewinns“. Folglich muß der „Gewinn“ außerordentlich hoch sein. Politik ist zu einem Geschäftsmodell verkommen. Genau so könnte man sein Geld z.B. mit einem ordentlichen Handwerksbetrieb, Autohandel, Drogenhandel u.ä. verdienen. Doch diesen Modellen fehlt eine entscheidende Komponente: DIE DROGE MACHT!