Zwei Indianer hinterrücks erschossen

Yhovy: Zwei Indianer wurden letzte Woche im Departement Canindeyú erschossen, als sie auf einem Motorrad unterwegs waren. Die Ermittler rätselten zuerst über das Tatmotiv, glauben aber jetzt, eines gefunden zu haben, nachdem einer der Getöteten erst kürzlich zum Häuptling einer indigenen Gemeinschaft gewählt worden war.

In Kontakt mit dem Radiosender Monumental 1080 AM sagte der Leiter der 15. Polizeistation von Yhovy, Osmar Cubilla, dass eines der Opfer vor kurzem als Häuptling einer indigenen Gemeinschaft ausgewählt worden sei. Eine der Hypothesen, die sie behandeln, sei deshalb, dass der Hintergrund der Tat eine illegale Landbesetzung sein könnte, die diese Gruppe ausgeführt habe und andere Gemeindemitglieder abgelehnt hätten.

Cubilla erklärte weiter, dass die Männer erschossen wurden, als sie mit einem Motorrad auf einer der Gemeindestraßen in der Umgebung unterwegs waren.

Wochenblatt / NPY / Twitter

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5 Kommentare zu “Zwei Indianer hinterrücks erschossen

  1. Fuerchtegott Moritz Baron von Steyr-Hahn

    Ja entweder die gegnerische Partei bei der Haeuptlingskuer oder eben Paramilitaers der Grossgrundbesitzer die dem stinkenden Fisch den Kopf abschlagen wollten.
    In Paraguay scheint als einziges das Motiv was zu nuetzen um ein Verbrechen aufzuklaeren. Wie auch im Fall von Bredow.
    Geigen, Papiere und Folter nuetzen allein Deutschen die was mit den Dingen anfangen koennen. Oder eben Lateiner wurden von Deutschen angeheuert und genauestens instruiert wonach sie suchen sollten.
    Nach Angaben wollte von Bredow in der Zone ein „Oratorium der Musik“ aufbauen als gemeinnuetziges Werk. Solch ein Wahnsinn kann nur einem Deutschen einfallen denn der Paraguayer ist keineswegs musikalisch veranlagt.
    Die Jesuiten hielten die Guarani Indianer allerdings dazu an Geigen und Instrumente zu bauen aber nur zu dem Zweck mit diesen Instrumenten den Vatikan zu beliefern. Viele der Stuecke sollen nach Europa gebracht worden sein – wohl eine der ersten Formen der billigen Arbeitskraefte.
    Europaeische Musik kommt hier garnicht an sondern eher Tanzmusik um „zum Hoehepunkt“ zu kommen und dann schnell ab in „die Kiste zu huepfen“.

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    1. Oh, doch. Kirschen-Kirschen-Frau, auf das stehen sie sehr. Und auf „Schau-schau, der Kommissar geht um, oh oh oh oh o“. Aber vor allem den Shwuddi Huy Iglesias 120 dB. Und das ist doch europäische ähm Musik. Und für die Cumples der Kleinkinder gibt es „Señora vaca, que nos da la leche, cerillas y cerveza“ auf 110 dB.

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