Asunción: In Zeiten, in denen man die Wichtigkeit der Unabhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien zu schätzen lernt, scheint Paraguay, ungewollt, ein Platz zu sein, an dem man zumindest günstig das Haus beheizen und kochen kann, ganz ohne Gas.
Ob nun Gas aus Russland, Katar oder Argentinien, überall steigt der Preis dafür. Das Gleiche gilt in Paraguay zumindest nicht für den Strom, womit die Bewohner des Landes, darunter auch viele Deutsche, begünstigt werden, und im Gegensatz zu Europa, weiter nur das bezahlen, was sie bisher gewohnt waren.
Paraguay ist wegen des Itaipú-Staudamms seit Jahrzehnten an der Spitze mit der Produktion von erneuerbarer Energie pro Kopf weltweit. Der komplette erzeugte Strom stammt aus erneuerbaren Quellen, sei es Acaray, Itaipú oder Yacyretá. Damit und mit mit langfristigen Verträgen garantiert man den Endverbrauchern eine Preisstabilität im unteren Segment, die seinesgleichen sucht. Heutzutage kann selbst so ein Fakt ein Grund sein, weswegen ganze Familien Europa den Rücken kehren.
Falls man dann noch Liebhaber von Elektrofahrzeugen ist, kann man diese zwar nicht mit Prämie/Bonus aber dafür ohne Einfuhrzoll nach Paraguay bringen, was auch ein beträchtlicher Teil sein kann, je nach Modell und Ausstattung. Die Straßen des Landes mögen dafür eventuell nicht gemacht sein, aber wie überall auf der Welt gehts auch in Paraguay langsam voran. Und selbst die Leute, die sich niemals als E-Fahrer sehen, liegen mit Benzinpreisen in Paraguay dennoch weit unter deutschem Niveau. Der lokalen Bevölkerung schwitzt dennoch unter den Anstiegen, die in einem Jahr fast 50% betrugen und nun bei 10.000 Guaranies bzw. 1,26 € (97 Oktan Benzin) liegen.
Wochenblatt











Kuno
Ja nur solange der sogenannte „Klimawandel“ nicht doch zur Realitaet wird. Wie sehr die Abholzung des Amazonas das Gesamtklima in den Amerikas beeinflussen kann weiss kein Mensch.
Regnet es nicht mehr ist es aus mit Itaipu. Auch brauchen die Brasilianer nur dem Paraguay das Wasser abgraben und so wird der Paraguayfluss zu einem Rinnsal. Z.B. um gigantische Zitrusplantagen zu bewaessern kann es durchaus sein dass die Brasilianer dem Pantanal die Wasserzufuhr abschneiden. Davor ist der Paranafluss gefeit weil man gerade mit den Brasilianern Itaipu zusammen hat. Haette man das nicht so wuerde Brasilien jederzeit dem Parana das Wasser abschneiden koennen und dann laegen die Wasserkraftwerke Itaipu, Yacyreta und Acaray trocken – und das ist alles was Paraguay hat. Deshalb ist das groesste Juwel das Paraguay hat die gemeinsame Betreibung von Itaipu mit Brasilien. Damit werden die Interessen Brasiliens mit denen von Paraguay gleichgeschaltet. Das Kostbarste was Paraguay hat ist die Gemeinschaft mit Brasilien betreffs Itaipu. Das sichert den Frieden und das Wasser fuer den Paranafluss. Zudem sind ja die Brasilianer nicht besonders zaenkisch im Gegensatz zu den Amerikanern. Es gaebe keinen Ukrainekrieg waeren da nicht die Amerikaner.
Gas ist nicht essentiel fuer das Leben in Paraguay – man kocht nur damit wenns billiger ist als Strom und Holz. Im Chaco gibts genug totes Algarroboholz dass die Paraguayer sich als Brennholz sammeln koennen. Man heizt ja in Paraguay nicht die Wohnungen.
Kuno
„Gott hat uns die Naturressourcen gegeben…“
Vladimir Putin (2018)
Putin über Nordstream 2, Gaspreise und die Folgen für Deutschland – https://www.youtube.com/watch?v=9BAlmxGV0E0
Er ist also ein glaeubiger Christ und anerkennt wenigstens Gott fuer das an was er hat. Er ist damit eindeutig ein Kreationist und glaubt an die Bibel weil er hiermit den Schoepfergott der Bibel wenigstens indirekt anerkannt hat der alles geschaffen hat. Er erkennt die Existenz Gottes an. Das hoert man nicht mehr aus dem Westen und aus den USA oder Kanada