Pilar: Aufgrund der Lage der Stadt in einem tief gelegenen Gebiet bildet sich in jeder Hochwassersaison eine Art Lagune, so dass Überschwemmungen nicht überraschend sind, ebenso wenig wie Schäden und Beeinträchtigungen.
Dank dieser Arbeiten, die mehr als 33.000 in der Hauptstadt des Departements Ñeembucú lebenden Menschen zugute kommen und indirekt 45.000 Menschen durch die Ankurbelung des Fremdenverkehrs begünstigen, wird diese missliche Lage in den Griff bekommen.
Der Küstenschutz von Pilar soll eine endgültige Lösung für die Überschwemmungen bieten, die die Gemeinde während der Hochwasserperioden des Rio Paraguay und des Ñeembucú-Stroms heimsuchen und die seit vielen Jahren aufgeschoben werden. Die erste Phase des Projekts ist zu 98 Prozent abgeschlossen.
Die Erwartung, die der Küstenschutz weckt, ist wichtig. Die Zünfte, z. B. die der Händler und Industriellen, und das Hotelgewerbe hoffen, dass sich Pilar dadurch definitiv verändern wird. Die Stadtverwaltung erklärte rund 43 Hektar für den künftigen Industriepark der Hauptstadt Ñeembucú zur Verfügung zu stellen.
Ebenso wird die neue Strecke Pilar-Alberdi die Entfernung zur Hauptstadt Asunción verkürzen, und die beiden Häfen, von denen einer privat und der andere staatlich ist, schaffen zusammen mit dem Flughafen die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Investoren und unterstützen den wirtschaftlichen Aufschwung.
Phase A: Umfasst den Küstenschutz, sieben neue Pumpstationen mit Reservoiren, die Verbesserung von 15 bestehenden Stationen, einen 9 km langen Kanal für den San Lorenzo-Strom, Regenwasserkanäle für das Terminal, Betrieb und Wartung des gesamten Systems für drei Jahre. Diese Phase ist bereits zu 98 Prozent abgeschlossen.
Das Ministerium für öffentliche Arbeiten hat bereits die Phase B für die folgenden Phasen vergeben. Diese Phase umfasst die Regenwasserkanalisation und die Abwasserkanalisation mit einer Abwasservorbehandlungsanlage. Phase C betrifft die Arbeiten an der 5 km langen Uferpromenade, die den Paseo Circunvalatorio Este und den Paseo Litoral Ñeembucú sowie den Parque Lineal umfasst. Ergänzende Arbeiten wie Hangsicherung, Wasserableitung, Schutz von Brückenkopfwänden werden fortgesetzt.
Wochenblatt / Última Hora










