Paraguarí: Dort, wo das Grün der Vegetation mit dem Blau des Himmels verschmilzt, im Herzen von Paraguarí, festigt sich die Treppe des Cerro Perõ als eine der neuen touristischen Attraktionen der Stadt. Obwohl sich das Bauwerk noch im Bau befindet, empfängt der neu gestaltete Zugang bereits Besucher, die die 208 Meter lange Strecke bis zu einem natürlichen Aussichtspunkt mit Panoramablick hinaufsteigen.
Der Weg beginnt am Fuße des Hügels mit Stufen aus Stein und Zement, die in die Umgebung integriert sind. Während man voranschreitet, gibt das Stadtbild von Paraguarí den Blick zwischen der Vegetation frei. So wird der geschlängelte Aufstieg zu einem Erlebnis, das körperliche Anstrengung mit der Betrachtung des Stadtgrundrisses verbindet, der lediglich durch den für die Region charakteristischen dichten Baumbestand unterbrochen wird.
Bürgermeister Marcelo Simbrón betonte in den sozialen Medien, dass derartige Initiativen Teil eines Bekenntnisses zur Entwicklung der Gemeinde seien. Die Hauptstadt des neunten Departements erlebt einen bedeutenden Wandel dank der Förderung des Tourismus, von dem heute zahlreiche Familien in der Gemeinde profitieren.
In diesem Zusammenhang kündigte er vor wenigen Tagen die Installation eines 30 Meter hohen Riesenrads auf dem Gipfel des Hügels an. Dies ist Teil eines Projekts, das darauf abzielt, die Attraktivität des Ortes weiter zu steigern. Er wies darauf hin, dass das Vorhaben darauf abziele, die lokale Wirtschaft anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und das neunte Departement als innovatives Touristenziel im Land zu positionieren.
Obwohl die Treppe noch nicht fertiggestellt ist und noch Details wie die Verlegung von Mosaiken fehlen, hat sich der Ort bereits zu einem häufig besuchten Punkt entwickelt, was das wachsende Interesse an dieser Neuerung inmitten der Natur widerspiegelt.
Zu dieser Attraktion kommen weitere hinzu, wie das Eco Reserva Mbatoví, der historische Cerro Hû, der alte Bahnhof und das Artilleriemuseum.
Im Viertel Barrio Estación wurden beispielsweise Zugänge gebaut; es verfügt bereits über Beschilderungen, einen neuen linear angelegten Park, die Lokomotive 521, an das Überwachungszentrum angeschlossene Kameras und einen Fahrradweg. „Wir investieren weiterhin, damit diese historischen Orte einen touristischen Wert erhalten und unserer Gemeinschaft direkte Einnahmen generieren“, so Simbrón.
Im Rahmen des längsten Radwegs Paraguays kündigte Simbrón an, dass durch eine Vereinbarung mit Fepasa, Sendas, Senatur und der Stadtverwaltung ein neuer Raum auf den alten Eisenbahngleisen von Paraguarí bis Pirayú (in der ersten Phase) geschaffen werden soll. „Dies wird dem historischen und Naturtourismus eine neue Dynamik verleihen.“
Wochenblatt / Última Hora















