Caazapá: Razzia bei Reljuv wegen des Verdachts auf Betrug

Maciel: Eine Kommission, bestehend aus Vertretern der Staatsanwaltschaft und Polizeikräften, führte eine Durchsuchung in den Büroräumen des Unternehmens Reljuv S.A. durch. Das Unternehmen befindet sich in der Ortsteil Tajy Cañada, in dem als „El Paraíso Verde“ bekannten Gebiet. Hintergrund ist eine Untersuchung wegen eines mutmaßlichen Betrugsdelikts, die in der Stadt Villarrica geführt wird.

Der Einsatz erfolgte am Mittwochmorgen gegen 10:20 Uhr in Ausführung des Beschlusses N° 158 vom 29. April 2026. Der richterliche Durchsuchungsbefehl wurde vom Strafrichter des vierten Turnus von Villarrica, Juan Ruiz Díaz Gamba, unter Mitwirkung der Gerichtsschreiberin Abg. Evelyn Andrea Aguilar erlassen. Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen „Juan Buker, Silvia Annau und Erwin Annau wegen Betrugs in Villarrica“ geführt.

Details zum Einsatz

Die Intervention wurde vom Staatsanwalt Abg. Diego Duarte (Strafabteilung Nr. 6 von Villarrica) geleitet. Unterstützt wurde er von Personal der 1. Polizeistation von Caazapá unter der Leitung der Oberkommissarin Ninfa Marlene Meza. Ebenfalls beteiligt waren Beamte der taktischen Abteilung GEO unter der Führung von Oberfeldwebel Ever Giménez, die mit den Streifenwagen „Móvil 10“ und „Móvil Tigre 6“ anrückten.

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Bei dem durchsuchten Objekt handelt es sich um ein gemauertes Gebäude mit Ziegeldach, Sichtmauerwerk und Blindex-Fenstern, in dem die Verwaltungsbüros der Firma Reljuv untergebracht sind. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte von Jorge Víctor von Glasenapp Fukuoka (43) empfangen, dem Verantwortlichen des Standorts. Ihm wurde das Verfahren mitgeteilt und eine Kopie des richterlichen Befehls ausgehändigt.

Beschlagnahmte Unterlagen

Nach Angaben der Behörden war das Ziel der Operation die Suche und Sicherstellung von Dokumenten, die mit dem mutmaßlichen Fall in Verbindung stehen. Dazu gehörten:

Lagepläne und Parzellierungspläne

Vom der Gemeinde genehmigte Unterlagen

Die öffentliche Urkunde (Escritura) des Anwesens „Paraíso Verde“

Als Ergebnis der Durchsuchung wurden vier Aktenordner beschlagnahmt, die diverse für die Ermittlungen relevante Dokumente enthalten. Alle Maßnahmen wurden ordnungsgemäß in einem Protokoll festgehalten.

Die Staatsanwaltschaft setzt die Ermittlungen fort, um den Sachverhalt aufzuklären und mögliche Verantwortlichkeiten in diesem Fall festzustellen.

Wochenblatt / Facebook

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