Foz do Iguaçu: Zwei paraguayische Frauen im Alter von 30 und 33 Jahren sowie ein erst 12-jähriges Kind wurden bei einer Razzia in einem Bordell in der brasilianischen Stadt São Miguel do Iguaçu befreit.
Offiziellen Berichten zufolge wurden die Opfer von einem mutmaßlichen Menschenhändlerring angeworben, der in der Grenzregion operierte. Nach dem Einsatz wurden sie in die Primärzone von Foz do Iguaçu gebracht, wo die formelle Übergabe an die paraguayischen Behörden stattfand.
Staatsanwältin Viviana Coronel übernahm den Fall und ordnete an, dass die Opfer unter spezialisierten Schutz gestellt werden, um medizinische und psychologische Hilfe sowie eine umfassende Betreuung zu erhalten.
Das paraguayische Konsulat in Foz do Iguaçu begleitete den Einsatz, um den Schutz und die sichere Rückkehr der Paraguayerinnen zu gewährleisten. Menschenhandel bleibt eines der grausamsten und im Verborgenen agierenden Verbrechen in der Region. Die Behörden rufen dazu auf, jeden Verdachtsfall zu melden und bei vermeintlichen Jobangeboten im Ausland extrem vorsichtig zu sein.
Wochenblatt / Thompson Noticias















