Ayolas: Das integrierte Krankenhaus von Ayolas, das im Rahmen eines Abkommens zwischen dem Institut für soziale Vorsorge (IPS) und dem Ministerium für öffentliche Gesundheit verwaltet wird, hat eine neue Regelung für nicht versicherte Patienten eingeführt, bei denen Operationen oder stationäre Aufnahmen geplant sind. Ab sofort müssen diese Personen mit eigenen Bettlaken, Kissenbezügen und Decken erscheinen, wenn es sich um im Voraus vereinbarte Eingriffe handelt.
Die Maßnahme löste zahlreiche Reaktionen unter den Nutzern und Einwohnern der Region aus. Seitens der Krankenhausleitung wurde erklärt, dass die Entscheidung darauf abzielt, die Nutzung der IPS-Ressourcen zu optimieren und die von den Beitragszahlern finanzierten Verbrauchsmaterialien gezielt den Versicherten der Sozialkasse zukommen zu lassen.
Wie die Krankenhausleitung klarstellte, betrifft die Regelung nicht alle Patienten. Ziel sei es, die Maßnahme ausschließlich bei geplanten Terminen von Personen anzuwenden, die nicht in das Vorsorgesystem einzahlen, ohne dabei die im aktuellen Abkommen mit dem Gesundheitsministerium festgelegte medizinische Versorgung zu verändern.
Das Krankenhaus teilte mit, dass Notfälle weiterhin mit allen erforderlichen, von der Institution bereitgestellten Materialien versorgt werden. Dies bedeutet, dass Patienten, die als Notfall eingeliefert werden, keine eigene Bettwäsche mitbringen müssen – unabhängig davon, ob sie versichert sind oder nicht.
Ebenso gilt die neue Regelung weder für Personen, die lediglich zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, noch für Patienten, die sofort auf die Intensivstation verlegt werden müssen. In diesen Fällen stellt das Krankenhaus weiterhin die notwendigen Materialien während der medizinischen Betreuung zur Verfügung.
Nach der aufkommenden Kritik an der Maßnahme erklärte die IPS-Direktorin Elizabeth Achucarro gegenüber der Zeitung ABC Color, dass niemand abgewiesen werde oder auf eine medizinische Behandlung verzichten müsse, nur weil er zum Zeitpunkt der Aufnahme kein Bettlaken oder keine Decke dabei habe.
Die Verantwortliche erinnerte zudem daran, dass das Abkommen zwischen dem IPS und dem Gesundheitsministerium weiterhin in Kraft ist. Daher steht die Versorgung im Integrierten Krankenhaus von Ayolas sowohl Versicherten als auch Nichtversicherten in den im Abkommen vorgesehenen Fällen weiterhin offen. Die neue Regelung ziele laut den Behörden ausschließlich auf eine rationale Nutzung der Materialien ab, die für geplante Stationsaufenthalte vorgesehen sind.
Wochenblatt / ABC Color















