Filadelfia: Paraguay hat mit dem Aufbau der ersten 100 Starlink-Satelliteninternet-Geräte für Bildungseinrichtungen im Chaco begonnen. Dies ist Teil eines ehrgeizigen Projekts zur Verbesserung des Internetzugangs in historisch isolierten Gemeinden des Landes.
Die Initiative gehört zu einem nationalen Gesamtplan, der die Einrichtung von 500 strategischen Verbindungspunkten vorsieht. Ziel ist es, rund 1.600 Schulen und andere öffentliche Räume in Gebieten zu unterstützen, in denen der Internetzugang bisher vor erheblichen technischen Einschränkungen stand.
Die Koordinierung der Verteilung und die Auswahl der begünstigten Standorte liegt in den Händen des Ministeriums für Informations- und Kommunikationstechnologien (Mitic) und der paraguayischen Telefongesellschaft Copaco. Beide Institutionen werden schutzbedürftige Orte, Bildungseinrichtungen und Bürgerämter auf der Grundlage technischer Kriterien vorrangig behandeln.
An dem Projekt sind außerdem das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) sowie das Justizministerium beteiligt. Letzteres überwacht die Arbeit von Strafgefangenen, welche die Metallstrukturen für die Halterung der Internet-Antennen herstellen.
Der Präsident der Republik, Santiago Peña, hob die sozialen Auswirkungen der Initiative hervor und erklärte: „Diese Gemeinschaften zu vernetzen bedeutet sicherzustellen, dass Tausende von Kindern und Jugendlichen die gleichen Werkzeuge haben, um zu lernen, zu träumen und voranzukommen. Mit jeder neu installierten Antenne bringen wir Fortschritt, Bildung und eine Zukunft voller Möglichkeiten zu den paraguayischen Familien.“
Mit diesem Netzausbau will die Regierung die digitale Kluft verringern und die Möglichkeiten für den Zugang zu Bildung und technologischen Dienstleistungen in den entlegensten Regionen des Landes erweitern.
Wochenblatt / adn digital















