Mogelpackung an der Fleischtheke? Warum Sie beim Kauf von Rinderrippen jetzt genau nachfragen sollten

Asunción: Die Paraguayische Fleischkammer (CPC) informierte über einen Aufschwung bei den Schlachtungen im vergangenen Monat. Dies schlägt sich in einer größeren Verfügbarkeit von Fleisch auf dem Markt und einer Vielfalt an Angeboten nieder, die sich nun in den Supermärkten und Geschäften bemerkbar machen dürfte.

Nach einem produktiven Rückgang, der bis April durch die Dürre und niedrige Schlachtzahlen geprägt war, wurde im letzten Monat inmitten einer Regenperiode ein Aufschwung verzeichnet, der die Fleischverfügbarkeit spürbar verbessert.

Dies geht aus dem Bericht des Präsidenten der Paraguayischen Fleischkammer, Daniel Burt, hervor. Er bewertet diese Ergebnisse als äußerst positiv, da Paraguay einerseits seine internationalen Verträge erfüllen muss, da der Export eine der tragenden Säulen der heimischen Wirtschaft darstellt.

Andererseits ist es eine gute Nachricht, weil Paraguay die interne Nachfrage decken muss. In diesem Sinne zeigt sich eine stärkere Dynamik bei den Schlachthöfen und Frigoríficos, die nicht für den Export produzieren. Trotz des Aufschwungs umfasst die Abdeckung des Marktes auch den Import von Fleischstücken wie der Rinderrippe, wenngleich die Menge bisher noch gering ist.

Dieses Phänomen lässt sich auch in Brasilien beobachten: Obwohl das Nachbarland der weltweit größte Fleischproduzent ist, muss es das Tapa de cuadril / Picanha, das dort am meisten konsumierte Fleischstück, aus Paraguay importieren, um seinen Markt zu versorgen.

„Bei uns ist es umgekehrt mit der Rinderrippe: Zu bestimmten Zeiten müssen wir diese aus Brasilien importieren, um den Bedarf zu decken. Das liegt einfach an den unterschiedlichen Fleischschnitten, die das jeweilige Land bevorzugt oder eben nicht“, erklärte Burt.

Wie man erkennt, ob die Rippen aus Paraguay oder Brasilien stammen

Laut Burt sollten Supermärkte, Metzgereien und Märkte die Herkunft des Fleisches eigentlich genau deklarieren. In der Praxis geschieht dies jedoch meist nicht. Daher gibt es für den Verbraucher keine Möglichkeit, den Ursprung mit absoluter Sicherheit zu kennen – es sei denn, der Käufer hakt gezielt nach und erhält eine ehrliche Antwort.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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