Schluss mit Schotterpisten! 132 Millionen US-Dollar für den neuen Agrar-Highway in Guairá

Paso Yobai: Die Einwohner von Guairá und Caazapá erhalten die Gelegenheit, den Umfang und die Vorteile der zukünftigen Route der Integration aus erster Hand kennenzulernen.

Dieses Bauvorhaben zielt darauf ab, die Konnektivität zu stärken, die Produktion anzukurbeln und neue Entwicklungsmöglichkeiten in der Region zu schaffen. Am 24. Juni wird das MOPC das Projekt um 09:30 Uhr in der Stadtverwaltung von Paso Yobái vorstellen.

Zu diesem Zweck wird das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) über seine Direktion für sozio-ökologische Steuerung (DGSA) öffentliche Anhörungen zur neuen Asphaltierung der Nationalstraße PY10 im Abschnitt San Cristóbal – Paso Yobái durchführen. Diese Treffen dienen dazu, die Bürger über das Vorhaben zu informieren und ihre Beteiligung am Prozess zu fördern.

Die erste Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, den 24. Juni, im Saal des Stadtrats von Paso Yobái im Departement Guairá statt. Die zweite folgt am Donnerstag, den 25. Juni, im Kulturhaus von Aba’í im Departement Caazapá. Beide Veranstaltungen beginnen um 09:30 Uhr.

An den Treffen werden auch die Direktion für Immobilienvermögen (DBI), die Ausführungseinheit für strategische Projekte (UEPE) und die Straßenbaudirektion (DV) – allesamt Unterabteilungen des MOPC – teilnehmen, um den Prozess der Vergesellschaftung gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden zu begleiten.

Eine Route zur Stärkung der regionalen Entwicklung

Das Bauvorhaben umfasst eine Hauptstrecke von 63,94 Kilometern sowie 15,81 Kilometer an Ortsdurchfahrten in den Gemeinden Tuparendá, Tuna, San Agustín, Mangrullo und Paso Yobai. Die Auswirkungen werden eine Zone mit starker landwirtschaftlicher Aktivität erreichen, die mehr als 252.500 Hektar Produktionsfläche konzentriert und jährlich rund 1.500.000 Tonnen Fracht bewegt.

Das in zwei Lose unterteilte Projekt wird im Rahmen des “schlüsselfertigen“ Modells ausgeführt. Bei diesem Modell übernehmen die beauftragten Unternehmen den Entwurf, den Bau sowie die Finanzierung der Arbeiten. Die geplante Bauzeit beträgt 33 Monate, und die Zahlungen sind an die offizielle Freigabe der einzelnen Abschnitte gekoppelt.

Das Konsortium Ruta 10 (Concret Mix S.A. – Tocsa S.A.) wird für das Los 1 zuständig sein, was einer Investition von 59.232.051 US-Dollar entspricht. Das Konsortium Avanza Ruta 10 (Tecnoedil – Ocho A S.A. – ConstruPar S.A.) wird das Los 2 für 73.091.644 US-Dollar ausführen. Zusammen belaufen sich beide Verträge auf ein Investitionsvolumen von fast 132 Millionen US-Dollar.

Die Route PY10 zeichnet sich als strategische Achse für die territoriale Integration und das Wirtschaftswachstum des Landes ab. Vor dem Hintergrund des kürzlich von Paraguay erlangten zweiten Investment Grade wird diese Infrastruktur dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, die Logistik zu verbessern und günstigere Bedingungen für die produktive Entwicklung der Region zu schaffen.

Wochenblatt / Economia Virtual

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