Asunción: Die internationalen PISA-Tests zeigen für Paraguay weiterhin besorgniserregende Ergebnisse, insbesondere in Mathematik, wo das Land weit zurückliegt.
Laut dem ehemaligen Vize-Bildungsminister Robert Cano messen diese Bewertungen, die bei 15-jährigen Schülern durchgeführt werden, nicht nur Lehrplanwissen, sondern die Fähigkeit der Jugendlichen, Mathematik, Kommunikation und Naturwissenschaften im Alltag praktisch anzuwenden.
Cano erklärte, dass die Ergebnisse widerspiegeln, dass viele paraguayische Schüler die für ihr Alter erwarteten Kompetenzen nicht erreichen. In den ersten Tests, an denen das Land teilnahm und deren Ergebnisse 2018 veröffentlicht wurden, verfügten 92 % der geprüften Jugendlichen nicht über die mathematischen Grundkenntnisse, um sie in realen Kontexten anzuwenden. Obwohl nur eine begrenzte Gruppe von Ländern an PISA teilnimmt, legte die Position Paraguays gravierende Mängel offen – vor allem in diesem Bereich.
Der ehemalige Vize-Minister wies darauf hin, dass die Verbesserung dieser Indikatoren eine komplexe Herausforderung darstellt, die über das Klassenzimmer hinausgeht. Die Unterstützung der Familien sei fundamental für den Bildungserfolg, insbesondere in einem Umfeld mit zahlreichen digitalen Ablenkungen, die den Lernprozess der Schüler beeinträchtigen.
Cano betonte, dass sich der wahre Erfolg jeder Bildungspolitik daran misst, ob die Jugendlichen etwas lernen oder nicht. Daher forderte er dazu auf, sowohl die Arbeit in den Schulen als auch die familiäre Begleitung zu stärken, um die schlechten Ergebnisse bei den internationalen Bewertungen umzukehren.
Wochenblatt / Megacadena / X















