Asunción: Das Nationale Katastrophenschutzsekretariat (SEN) bereitet sich auf das Eintreffen des El-Niño-Phänomens in Paraguay vor, das für Ende August erwartet wird.
Oberst Arsenio Zárate, Minister des Nationalen Katastrophenschutzsekretariats (SEN), teilte dem Sender Telefuturo mit, dass derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 90 % für das Eintreffen des El-Niño-Phänomens besteht.
Den vorliegenden Daten zufolge werde das Phänomen voraussichtlich zusammen mit dem traditionellen “Santa-Rosa-Sturm“ Ende August das paraguayische Staatsgebiet erreichen.
Der Minister versicherte, dass die Vorbereitungen bereits laufen und dass am Dienstag ein Treffen mit allen Bürgermeistern des Departements Central stattfinden werde. Grund dafür seien die Starkregenfälle, die das El-Niño-Phänomen gewöhnlich aus der Pazifikregion mit sich bringt (während es in Richtung des Atlantischen Ozeans Dürre verursacht).
„Wir bereiten uns auf diese Notfallsituation vor. Deshalb findet heute das Treffen mit den Bürgermeistern aus Central statt, da die Hauptstadt und das Departement Central bei Starkregen und einem Anstieg des Río Paraguay in der Regel am stärksten betroffen sind“, erklärte der Oberst.
Das SEN koordiniert die Maßnahmen und steht in ständigem Austausch bezüglich der Entwicklung der Flüsse Paraná, Paraguay und Pilcomayo, um die Gemeinden zu alarmieren, da diese im Notfall als Erste reagieren müssen.
Fazit: Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, wie gut das Zusammenspiel zwischen dem Katastrophenschutz und den lokalen Behörden funktioniert. Angesichts der hohen Unwetterwahrscheinlichkeit bleibt zu hoffen, dass die frühzeitigen Präventionsmaßnahmen ausreichen, um die Schäden für die Bevölkerung in Asunción und den betroffenen Flussregionen so gering wie möglich zu halten.
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