Asunción: Das Vizeministerium für Transport hat 38 lizenzierte Busunternehmen sanktioniert, nachdem Unregelmäßigkeiten bei der Erbringung der Dienstleistungen festgestellt wurden. Die Geldbußen wurden sowohl durch technisches Monitoring via GPS als auch durch Kontrollaktionen im öffentlichen Straßenraum verhängt.
Die Kontrolle mittels technologischer Werkzeuge gewann ab dem 18. Mai mit der Anwendung der Resolution Nr. 120/2025 an Bedeutung. Dieses Echtzeit-Verfolgungssystem ermöglichte den Nachweis, dass 20 Unternehmen nicht die auf der Straße geforderte Mindestflotte einhielten, wobei die meisten Verstöße in den Hauptverkehrszeiten sowie in den Zeiten direkt nach den Verkehrsspitzen verzeichnet wurden.
Bis Ende Juni summierte sich dieser elektronische Überwachungsmechanismus auf 92 Verstöße und Geldbußen in Höhe von 1.660 Tagessätzen des Mindestlohns, was einem Gesamtwert von 185.093.320 Guaranies entspricht.
Parallel dazu führte die Transportdirektion in der Metropolregion zwischen Januar und Juni 2026 Inspektionen vor Ort durch. Diese Kontrollen führten zu 46 zusätzlichen Sanktionen, die sich auf 18 Unternehmen verteilten, im Gegenwert von 643 Tagessätzen des Mindestlohns bzw. 71.695.786 Guaranies.
Die von den Inspektoren am häufigsten festgestellten Mängel reichten von Fehlfunktionen der Klimaanlage und beschädigten Folierungen bis hin zu Hochrisikoverhalten wie der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer, fehlender Beleuchtung, dem Fehlen obligatorischer Versicherungspolicen und dem Fahren mit offenen Türen.
Durch die Kombination aus digitaler Überwachung und Inspektionen auf der Straße will die Behörde den Druck auf die lizenzierten Unternehmen erhöhen, damit diese ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen.
Wochenblatt / Hoy















