Vorbereitung auf “El Niño“: Temporäres Tierheim ab Ende August geplant

Asunción: Die Tierschutzbehörde gab bekannt, dass sie eine Notunterkunft einrichten wird, um Straßenkatzen und -hunde vor möglichen Überschwemmungen durch das bevorstehende “El Niño“-Phänomen zu schützen. Die Direktion für Meteorologie und Hydrologie (DMH) kündigte an, dass das Eintreffen dieses Wetterphänomens für Ende August erwartet wird.

Als präventive Maßnahme vor der bevorstehenden Ankunft von El Niño arbeitet die Direktion für Tierschutz, Tiergesundheit und Tierwohl in Koordinierung mit dem Nationalen Notfallsekretariat (SEN) an der Aktivierung eines Protokolls zum Schutz von Haustieren vor möglichen Überschwemmungen.

Ziel dieser Initiative ist die Errichtung von Unterkünften für die schwächsten Tiere. Es handelt sich um temporäre Tierheime, die für Hunde und Katzen hergerichtet werden und eine ständige tierärztliche Versorgung, Impfungen, Fütterung sowie die spätere Zusammenführung mit ihren Familien bieten. Sollten Tiere nicht abgeholt werden, wird zudem nach einem neuen Zuhause für sie gesucht.

„Wir bereiten eine etwas umfassendere Auffangstruktur vor, da wir bei früheren Überschwemmungen schlechte Erfahrungen gemacht haben, als Aktivisten, Tierheime und Einzelpersonen die Arbeit der Tierrettung allein auffangen mussten. Die Idee ist nun, Seite an Seite mit dem Militär zusammenzuarbeiten, das über ein eigenes Veterinärkrankenhaus verfügt“, erklärte Héctor Rubín von der Tierschutzbehörde gegenüber dem Sender Canal Trece.

Er hob hervor, dass die Agrar- und Veterinärdienststelle der Streitkräfte der Nation über Fachkräfte verfügt, die medizinische Versorgung und Betreuung leisten können, wenn El Niño eintrifft. Ziel sei es, eine dauerhafte Tierwohlversorgung zu etablieren, die Kastrationen auszuweiten und die Zahl der Straßentiere zu reduzieren.

Wochenblatt / La Nación

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