Paraguari: Im Rahmen des Regierungsaktionstages nahmen die Richter des Obersten Gerichtshofs, Gustavo Santander und Víctor Ríos – beide Aufsichtsbeauftragte des Gerichtsbezirks Paraguari –, an der Eröffnung des Büros des Gleichstellungsreferats im Justizpalast dieses Gerichtsbezirks teil.
Die Abteilung ist Teil des Projekts “Frauen in der Justiz“, das mit der Spanischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID) und der Begleitung des Zentrums für Justizstudien (CEJ) entwickelt wurde.
Die Richter vollzogen das traditionelle Durchschneiden des dreifarbigen Bandes, womit das Büro offiziell eröffnet wurde. Es wird für Maßnahmen zuständig sein, die auf die Umsetzung der Gleichstellungspolitik im Bereich der Justizverwaltung ausgerichtet sind. Mit dieser Eröffnung treibt das Gleichstellungssekretariat des Obersten Gerichtshofs den Prozess der territorialen Dezentralisierung voran – mit dem Ziel, seine Dienstleistungen und technische Unterstützung den Gerichtsbezirken im Landesinneren näherzubringen.
Das Gleichstellungsreferat von Paraguari wird für die Umsetzung der in der Gerichtsverordnung Nr. 657/10 vorgesehenen Maßnahmen verantwortlich sein, die die Umsetzung der Gender-Mainstreaming-Politik in der Judikative festlegt. Das Büro wird den Verwaltungssatzung des Gerichtsbezirks, Richterinnen und Richtern sowie dem Justizpersonal technische Beratung in Fragen der Gleichstellung und der Frauenrechte bieten.
Die Einrichtung dieses Büros stellt die erste Maßnahme eines Plans dar, der darauf abzielt, spezialisierte Einheiten in verschiedenen Teilen des nationalen Territoriums zu etablieren. Die spanische Entwicklungszusammenarbeit leistet der Gleichstellungsbehörde des Obersten Gerichtshofs spezialisierte technische Hilfe und unterstützt unter anderem die Ausstattung der Buros.
Zudem bildet sie die erste Maßnahme im Rahmen des Pilotplans zur territorialen Dezentralisierung des Gleichstellungssekretariats. In einer zweiten Phase ist die Einweihung von drei weiteren Büros in den Gerichtsbezirken Central, Itapúa und Alto Paraná geplant.
Wochenblatt / La Nación















