Was zuviel ist, ist zuviel

Pilar: Wie in Pilar, dem Freiburg Paraguays, üblich, wird Kraftstoff illegal eingeführt. Dieser, wenn konfisziert, wird seit wenigen Monaten staatlichen und städtischen Organisationen übergeben. Nachdem das paraguayische Militär tausende Liter Diesel für ihren Einsatz im Norden des Landes erhielt wurden nun näherstehende Behörden begünstigt. Die zuständige Spezialeinheit für Umweltdelikte, unter der Führung von Staatsanwältin Claudia Alonso, verteilte folgendermaßen das Erdölderivat: 5.451 Liter an die Stadtverwaltung von Cerrito; 5.451 Liter an die Stadtverwaltung von San Juan Bautista, Ñeembucú; 5.451 Liter an die Stadtverwaltung von Mayor Martínez; 5.451 Liter an die Stadtverwaltung von Tacuaras; 2.000 Liter an die Stadtverwaltung von Pilar; 5.454 Liter an das Regionalgefängnis von Misiones; 30.000 Liter an das Justizministerium, zuständig für alle landesweiten Haftanstalten, 3.000 Liter an die XXII. Gesundheitsregion der Provinz Ñeembucú; 6.530 Liter an die Freiwillige Feuerwehr der Provinz Ñeembucú und 6.470 Liter an die Berufsfeuerwehr der Stadt Pilar.

(Wochenblatt / Hoy)

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4 Kommentare zu “Was zuviel ist, ist zuviel

  1. verstehe nicht die überschrift. wenn es nun staatlichen organisationen zu gute kommt ist es ok. entlastet normal den staatshaushalt. oder hätte man es lieber gehabt wenn der kraftstoff vernichtet würde oder irgend ein korrupter politiker sich im vorgarten einen tank hingestellt hätte.

    1. Jan Päßler

      Was zuviel in den Lagern ist ist zu viel und wird deswegen an staatliche und städtische Institutionen abgetreten.

  2. kopfschüttler

    Ich habe aber die Vermutung das der Diesel bei den genannten Empfängern genau so „versickert“ wie sonst auch.