Zwischenfall auf dem Fluss

Pilar: Nach einem schweren Zwischenfall auf einer Fähre, die zwischen Pilar und Formosa pendelt, gibt es ermahnende Worte. Die Benutzer kamen mit dem Schrecken davon, aber es könnte noch mehr passieren.

Nicht nur ein Vorfall, sondern mehrere Zwischenfälle passierten mit der Fähre Villa Florida. Sie verursachten Angst und Unannehmlichkeiten für Autofahrer und Passagiere. Am Montag konnte der Hafen in Pilar nicht erreicht werden, weil starke Winde und die Strömung das Schiff auf eine Sandbank aufliefen ließen.

Sieben Fahrzeuge und 20 Passagiere kamen in Seenot. Mehrere Schiffe eilten zu Hilfe und zogen die Fähre frei. Danach kehrte diese nach Formosa zurück, bis die argentinischen Behörden eine endgültige Untersuchung über das Geschehen erstellt haben.

Miguel Meseguer, Geschäftsführer des verantwortlichen Fährunternehmens, erklärte, der Unfall sei durch einen Sturm und die Rücksichtslosigkeit des Kapitäns verursacht worden. Der Betrieb soll aber angeblich schon wieder aufgenommen worden sein. Dabei kommt nun ein größerer Schlepper zum Einsatz. Meseguer betonte, eine neue Fähre sei nicht möglich, weil die Zahlen der Nutzer geringer seien als erwartet. Die monatlichen Unkosten belaufen sich auf rund 3.500 US Dollar.

Früher wurde die Fähre noch mit eigenen Motoren angetrieben, diese jedoch gingen vor mehr als einem Jahr kaputt. Deshalb kam ein kleiner Schlepper zum Einsatz, der aber nun durch einen größeren ersetzt wird.

Quelle: ABC Color

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