Mennoniten-Erpresser verhaftet

Lima: Vergangene Nacht wurde ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Lima, Departement San Pedro verhaftet, der sich als EPP Mitglied ausgab und Mennoniten erpresste.

Wie gefühllos muss man sein, um Mennoniten zu erpressen, die in der Vergangenheit unsäglich unter der selbsternannten paraguayischen Volksarmee (EPP) gelitten haben, die Mitglieder ihrer Gemeinde verlieren mussten und hohen Summen als Lösegeld zahlten?

Mit 21 Jahren kaum mehr als ein Jugendlicher erkannte Rubén Antonio Maldonado Ruiz Díaz die Chance die Mennoniten weiter unter Druck zu setzen und um eine Hilfe zu “bitten“. Maldonado selbst arbeitet ihm Bereich für Verkehrswesen der Stadtverwaltung von Lima. Er gab sich selbst als EPP Mitglied aus und hinterließ Erpresserschreiben auf einem Grundstück im Stadtgebiet, welches Mennoniten gepachtet hatten. Er verlangte 300 Millionen Guaranies damit sie nicht irgendwelche Schäden davontragen müssten.

Dass Maldonado nicht zur EPP gehört konnte bestätigt werden, da er auf Nummer sicher gehen wollte und seine Telefonnummer auf dem Schreiben hinterließ. Maldonado ist nicht der erste, der sich als EPP Mitglied ausgibt um Gelder von Mennoniten zu erpressen. Staatsanwalt Alberto Torres war bei der Hausdurchsuchung und Verhaftung von Maldonado anwesend.

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

4 Kommentare zu “Mennoniten-Erpresser verhaftet

  1. „da er auf Nummer sicher gehen wollte und seine Telefonnummer auf dem Schreiben hinterließ“
    10 Jahre extra wegen extremer Dummheit!

  2. Wie sagte Einstein so treffend: „Die menschliche Dummheit und das Universum sind grenzenlos,“ wobei er sich bei Letzterem nicht so sicher sei.

  3. Das ist nur ein weiteres Beispiel davon dass sich in etlichen Stadtverwaltungen kriminelle Energie und viele hochintelligente Personen befinden. Also den Fachmann für Verkehrswesen sofort nach Tacumbu!