Parodie führt zum Skandal bei den Streitkräften

Asunción: Ein Video, das in sozialen Netzwerken zirkuliert, hat Empörung ausgelöst und zieht den Spott über die Streitkräfte auf sich. Mittlerweile befasst sich ein interner Untersuchungsausschuss der Armee mit der Angelegenheit.

Vorgestern kam es von den Militärbehörden zu einer Pressemitteilung, in der bekannt gegeben wird, dass die Produktion dieses Videos ohne Genehmigung der übergeordneten Dienststelle gemacht worden sei. Sie ordneten deshalb eine Zusammenfassung an, um das Ereignis zu klären und festzustellen, wer für diesen Vorfall verantwortlich ist.

Wie in der Mitteilung erwähnt, waren die Behörden nicht über die in der Militäreinheit ausgeführten Aktivitäten informiert und werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

In dem Video für eine Fernsehsendung sieht man eine Gruppe von Leuten, die als Mitglieder der Streitkräfte uniformiert sind und eine Parade im Takt eines Marsches emulieren. Die Bildsequenz zeigt einen Jugendlichen aus der Gruppe, der Shorts trägt und den Rhythmus des symbolischen Liedes “Patria Querida“ übertrieben vorführt.

Anscheinend kam diese Satire bei den Vorgesetzten in der Militäreinheit nicht gut an, weil sie nicht wussten, dass das Video in einer ihrer Liegenschaften produziert worden war.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Parodie führt zum Skandal bei den Streitkräften

  1. Man seit ihr Prüde. Etwas Spaß muss doch sein.Wenn weiter nichts ist, halt dumm gelaufen!
    Militärbehörden sind eine Besonderheit in jeden.Die Böcke sind so Abgestumpft das sie keinen Spaß verstehen.
    Das liegt am Beförderungssystem beim Militär!

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Die Boecke sind so abgestumpft weil die jeden Tag eine andere Pute haben – rat mal was da „abstumpft“.
    Bekanntlich scheisst sich der Soldat in die Hose, ruft nach seiner Mutter und „macht noch einen in die Hose“, bevor er ins Gras beisst.
    Alles bei denen auf Reproduktion abgestimmt.
    Scheint als ob der Mensch vor dem Tode sich noch einmal reproduzieren will.
    Und das Militaer hat ja direkter als alle anderen Berufsgruppen was mit dem Tode zu tun.
    Ich erinnere mich wie Stroessner seiner Zeit alljaehrlich nach Fortin Boqueron kam und dort soff, rumhurte und auf Baeume kroch und Kriegslieder droehnte. Kleidung war bei solchen Erinnerungsfestivalen fuer Frauen dort verboten. Er war ein Soldat im Chacokrieg wie ich mitbekommen habe.
    Auch wenn Stroessner seine Viehzuechterfreunde im Chaco am Wochenender besuchte, so liefen da die Weiber splitternackt rum – und es wurde getanzt und gesoffen tagelang. Dann flog er wieder zurueck nach Asuncion.
    Scheint eine Eigenschaft des Militaers zu sein.
    https://www.youtube.com/watch?v=OA1pTMGcnq8