„Tu nichts Gutes, dann widerfährt Dir auch nichts Schlechtes.“

Asunción: Einem Politikdinosaurier wie Juan Carlos Galaverna Wasser ins Gesicht zu kippen zeugt von Mut. Allerdings war dies nicht so unbedacht, wie es aussah.

Eigentlich immer hat Paraguayo Cubas eine schlüssige und überzeugende Begründung weswegen er gewisse Sachen macht und da Wasser über jemand kippen keine Straftat ist, nutzt er dieses Mittel durchaus gern.

Alles begann damit dass Paraguayo Cubas Kongresspräsident Silvio Ovelar als Dieb bezeichnet, da dieser nicht das beschlossene Bußgeld für Nichterscheinen bei Sitzungen einfordert und somit keine Ordnung schafft. Als er ihn Dieb nannte mischte sich sein alter Freund Juan Carlos Galaverna ein und brachte den Vorschlag ein Cubas für 60 Tage zu suspendieren. Am Tag wo abgestimmt werden sollte, hatte Cubas vor sich verbal am Pult zu verteidigen. Ihm wurde dies versagt. Dennoch wollte Senator Enrique Bacchetta Cubas eine Chance geben und bat ihn doch als Redner aufzunehmen. Als Cubas in Richtung Toilette geht, sah er wie Galaverna zu Bacchetta ging und ihm sagte, dass er die Bitte zurückziehen soll, sodass Cubas kein Rederecht erteilt wird. Aus diesem Grund kam er wenig später zu ihm an den Platz und übergoss Galaverna mit dem feuchten Nass trotz Aufforderung dies nicht zu wagen.

Da bewahrheitet sich ein Sprichwort: „Tu nichts Gutes, dann widerfährt Dir auch nichts Schlechtes.“

Galavernas Sohn, Abgeordneter seines Zeichens, schrieb schon in seinem Facebook Account, dass er Cubas zum Duell herausfordere, ein Beitrag der kurz darauf wieder gelöscht wurde, sicherlich deswegen, weil es Vater Galaverna als schutzlos und alt hinstellt.

Wochenblatt

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1 Kommentar zu “„Tu nichts Gutes, dann widerfährt Dir auch nichts Schlechtes.“

  1. Ja, gut, Paragauyo Cubas sollte natürlich auch nichts unternehmen, was er nicht möchte, dass man gegen ihn unternimmt, so hätte er es wohl auch nicht so gerne, wenn man über ihn ein Glas Wasser schüttet.
    Da war mir seine Idee seinen Drang mal auf Toilette auf dem Gang vor dem Büros korrupter PY-Staatsfunktionären zu entschleunigen schon sympathischer. Vielleicht hatte er es aber schlicht und einfach nicht mehr zur Toilette geschafft und es war gar keine Idee.
    Jedenfalls leben wir in einem Land, in welchem es gut passieren kann, dass dir jemand ein Messer in den Bauch rammt, weil ihm seine geschuldeten 10 Mil nicht wieder gibst und einfach nichts passiert im rechtlichen Sinne, weil man den Vorfall nicht auf Video aufgezeichnet hat und die Gegenseite natürlich aussagt, man habe sich das Messer selbst in den Bauch gerammt.
    Das man das dann nicht auf sich sitzen lassen lässt ist wohl klar, nur sollte die Rache nicht in aller Öffentlichkeit geschehen, denn dort könnte alles auf Video aufgezeichnet werden. Da könnte sogar die Polizei und Justiz aktiv werden. Ergo, lass das mal deinen Tio aus San Pedro machen.